Fotografieren trotz Corona, Aufgabe Tag 48: „Fliegende Vögel“

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Über die Aktion Fotografieren gegen Corona-Panik
Während in der Corona-Krise das soziale Leben in Deutschland weitestgehend zum Ruhen kommt, möchte ich mit dieser Aktion etwas gegen die Langeweile und Vereinsamung tun. Außerdem kannst du deine fotografischen Skills ausbauen und so nach der Krise besser fotografieren, als vorher.
Schau dir bitte dieses Video an, in dem ich die Aktion näher erkläre.
Wenn dich die weiteren Aufgaben interessieren, findest du sie alle hier in dieser Übersicht.

Die Aufgabe am Tag 48: „Fliegende Vögel“

Heut fotografierst du mal Vögel in Bewegung!

Das muss nicht zwingend ein toller Greifvogel sein, eine Meise im Garten reicht völlig.

Wichtig ist, dass du lernst, wie das geht:

  • Stell deine Kamera auf Zeitautomatik.
  • Mach die Blende an deinem längsten Tele ganz auf, d.h. nimm den niedrigsten Blendenwert.
  • Bei Sonne stellst du dein ISO auf 400, bei Bewölkung oder im Schatten auf 800. Diese Werte gelten tagsüber, in der Dämmerung nimmst du deutlich höhere Werte.
  • Mach den Autofokus und den Bildstabi an, stelle den Autofokus auf AF-C oder AI Servo.
  • Nutze den mittleren Autofokus-Punkt und halte ihn immer ganz genau (!!!) auf dem Vogel. Ja, auch im Flug! Das musst du üben, daher diese Aufgabe.
  • Stelle den Ausschnitt so ein, dass der Vogel recht groß im Foto erscheint. Ja, auch das willst du nebenbei im Flug erledigen! Das musst du ebenfalls üben, daher diese Aufgabe.
  • Wenn du die Serienbild-Schaltung einstellst, kannst du mehrere Fotos pro Sekunde machen. Das erhöht deine Ausbeute, vor allem, wenn du die beiden vorgenannten Punkt kompromisslos beachtest!!!
  • Vögel gewöhnen sich recht schnell daran, dass Menschen im Gartenstuhl ihnen nichts tun. Deshalb warte geduldig, bis die Vögel kommen, anstatt hektisch hinterherzulaufen.

Bearbeite die Fotos und lade deine schönsten Fotos hoch. Ich will jedoch keine unscharfen Fotos sehen! Wenn du die Tipps oben beherzigst und dir Zeit nimmst, kommst du automatisch zu guten Ergebnissen. Also keine Ausreden! 🙂

Viel Spaß! 🙂

 

Hinweise zum Ablauf

Und hier noch ein paar Hinweise, damit unsere Hausaufgaben-Aktion hier gut gelingen kann:

  • Mach so viele Fotos wie du möchtest, wähle allerdings ganz streng nur die Besten aus. Dieses lädst du hoch, wie unten beschrieben.
  • Bitte nutze KEINE Archivfotos, denn du willst doch JETZT fotografieren.
  • Erlaubt sind Fotos im Datei Format JPG bzw. JPEG bis zu einer Dateigröße von 20 MB. RAW-Formate müssen vorher zum JPG umgewandelt werden.
  • Ideal wäre es, wenn du vor dem Hochladen die Fotos auf eine Größe von 1536 Pixel für die lange Seite bringst. Hier findest du die Anleitung, wie das in Lightroom funktioniert. Doch auch jede andere Bildbearbeitungs-Software hat die Möglichkeit, die Bildgröße zu reduzieren.
  • Mit dem Hochladen sicherst du zu, dass das Foto von dir selbst gemacht wurde. Lade niemals das Foto eines anderen Fotografen hoch! Solltest du das doch tun, riskierst du einen Rechtsstreit, der dich richtig teuer kommt.
  • Wir sammeln erst mal alle Fotos etwa eine Woche lang. Danach werden wir einen Teil der Fotos, an denen es besonders viel zu lernen gibt, in einem Webinar besprechen. Die Einladung zu diesem Webinar erhältst du per E-Mail in deinem Postfach, wenn du meinen Newsletter beantragt hast. Solltest du mal Newsletter noch nicht erhalten, kannst du ihn hier abonnieren.
  • Solltest du Mitglied in meiner Facebook Gruppe Fotografie-Praxis sein, dann kannst du natürlich auch dort deine Aufgaben veröffentlichen. Es wird täglich ein Beitrag zu diesem Thema dort veröffentlicht und dort werden ebenfalls die Termine für die Webinare bekannt gegeben.
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Christine H.

Hallo Karsten – das war eine ganz tolle Aufgabe, hat mir riesig Spaß gemacht!

Hast Du gewusst, dass Bachstelzen während des Fluges die Flügel zeitweise am Körper anlegen???

Folgendes habe ich auch gelernt:
Wenn der Hintergrund unruhig ist (Bäume, Sträucher, Wald) dann hat der AF es schwer richtig zu fokusieren. In der Luft oder über dem Wasser geht es leichter.
Kleine Vögel sind schwieriger, schwarze Vögel ebenfalls. Enten haben einen Flügelschlag von ca 8 x pro Sek – genauso schnell wie mein Serienbild – denn die Flügel sind fast immer in der gleichen Position abgebildet.

Von der Bachstelze habe ich mehrere Fotos zu einer Collage zusammengestellt. Ich hoffe, man kann sie im verkleinerten Foto überhaupt noch erkennen. Denn das Vögelchen ist wirklich sehr klein.

Christine H.

.. so – hier kommt die Bachstelze mit angelegten Flügeln!

Christine H.

.. eine „Flugente“!

Arlette Van den Heuvel *

eine art weisser kranish ? mitte Januar

Christine H.

… oh wie schön! Die gibt es bei uns gar nicht (Bodensee).
Ich bin also nicht alleine in der Nacht in Karsten’s Blog 😉

Liebe Grüße
C.H.

Renate Jagdmann

Hallo Arlette, soweit ich das erkenne, sind das Silberreiher…
weiße Kraniche gibt es meines Wissens nicht.
Viele Grüße
Renate

Christine H.

Ich habe noch vergessen:
Bachstelze – ISO 400, f 4, 1/5000 Sek, 110mm
Ente – ISO 400, f10, 1/1000 Sek, 200mm
Schwan – ISO 100, f10, 1/200 Sek, 200mm

Den Schwan habe ich im Vorjahr fotografiert als ich noch nicht wusste, wie man es richtig macht!
Falls ich jetzt zu viele Fotos hochgeladen habe – dann löscht Du halt welche. Aber ich war so begeistert, dass ich am liebsten gleich weiter fotografieren möchte.

Arlette Van den Heuvel *

die möven , auch ein archief bild , werde die nâste zeit bis dort hin fahren zum üben

Norbert Glaser

f11, 1/1000, ISO100, D800, 2.8/300, TC-20 E III

Norbert Glaser

f5.6, 1/250, ISO 200, D800, 2.8/300, TC-20 E III

Norbert Glaser

j5.6, 1/1600, ISO 640, D800, 2.8/300, TC-20 E III

Norbert Glaser

f4, 1/600, ISO100, D800, 2.8/300

Norbert Glaser

f5.6, 1/3200, ISO500, D800, 2.8/300 AF-S

Christine H.

Norbert – Du bist offenbar ein Spezialist für fliegende Vögel!
Super Fotos, schön scharf!

Manfred Scholz

Schiffsbegleitung
D5100; f/10; 1/200sec; ISO 100; 24mm

Manfred Scholz

Bild für o. Kommentar

Brigitte Dürr

Rotmilan über den Feldern hinter dem Haus
276 mm – 1/400 sec. / ISO 500 / F/11.o

Nicole

Wow stark! So scharf und genau richtig ins Bild gesetzt! Ich bin begeistert!

Brigitte Becker

Schwalben waren schwierig, die sind einfach zu schnell

Brigitte Becker

da gehen so große Vögel eindeutig besser

Sabine Pegoraro

Meine bisher schönsten Fotos habe ich auf unserer Kanada-Reise im 2019 von den Weisskopf-Seeadler gemacht
1/2000 Sek, f 6,3, 157 mm, Iso 640

Sabine Pegoraro

… vom Schiff aus

Sabine Pegoraro

.. dieses Bild mag ich, auch wenn es etwas viel Bewegungsunschärfte hat
1/500 Sek, f 8, 200 mm, ISO 100

Sabine Pegoraro

… und zum Schluss das Abendessen am Pier
1/2000 Sek, f 6,3, 240 mm, ISO 2000

Pierog Hans-Peter

Bei mir fliegen gerade keine Seeadler, Kraniche, Schwäne etc vorbei. Ich muss mich leider mit den biederen Tauben begnügen. Das ist allerdings schon eine zeitraubende Aufgabe. Insgesamt fehlt mir dafür wahrscheinlich doch ein bisschen Geduld. Hier nun meine Ergebnisse. Bild 1-3: 400 mm, ISO 400, Blende 5.6, 1/2500 sec. Bild 4-6: 400 mm, ISO 800, Blende 8, 1/500 sec.

Pierog Hans-Peter

Bild 2

Pierog Hans-Peter

Bild 3

Pierog Hans-Peter

Bild 4

Pierog Hans-Peter

Bild 5

Pierog Hans-Peter

und Bild 6

Sabine Pegoraro

Deine Tauben sind aber auch schick!

Christine H.

Also mir gefallen die Tauben Fotos auch sehr gut 🙂

Stefan Ley

Eine Flugente, die mir heute Morgen ganz tief über den Kopf flog, als ich Wolken fotografieren wollte, deshalb nur mit 55mm

Nikon D7500 APS-C
55mm
ISO 400
Blende f/5,6
1/800 Sek. Beloichtung

Greta Popken

Hier gilt das olympische Motto „Dabeisein ist alles!“:
Kein Garten, also leider keine Vogeltränke, Futterhäuschen o.ä., doch auch im Grünen wollten die Vögel gestern und heute einfach nicht nah genug vorbeifliegen. Selbst für diese drei Fotos musste ich wegen der großen Entfernung trotz Tele mit winzigkleinen Bildausschnitten vorlieb nehmen, und nachdem ich die aufgenommen hatte, setzte heute am Nachmittag der angekündigte Regen ein.

Alle drei Fotos: F 8.0, ISO 400, 1/2000 s, 506 mm (KB-Äquivalent).

Gaby

Da mein Teleobjektiv kaputtgegangen ist, muss ich ein Foto vom letzten Jahr nehmen. Hungrige Möwe bei der Seehundfütterung im Rostocker Zoo.

Gaby

Tele hatte offenbar nur einen Wackelkontakt, des halb noch eine „frische“ Taube. EOS 200D, 168mm, ISO 1600, F 5,6, 1/800

Theresia Armbruster

Hallo Karsten,
Diese liebenswerte Elster hat nichts mit dem Original zu tun.
Ausgehend von einem vollkommen ausgefressenen Horizont und Chromatischer Aberration an Bäumen, Blättern (grün) und an der Elster (lila) selbst habe ich mich dazu entschlossen, einen engen Ausschnitt zu wählen.
Weiter habe ich die Tiefen etwas erhellt, Kontrast zugegeben, nachgeschärft, mit dem Weißabgleich (bloß nicht zu viel magenta) gearbeitet, die Intensität der Chromatischen Aberration nach rechts geschoben und schließlich eine kleine Vignette gezogen.
Bin gespannt, was es zu verbessern gilt (der Schnabel sollte auf jeden Fall schwarz sein, gelber Rand oben…)?
Verschlusszeit: 1/2000 sec. / Blende 5,6 / ISO 400 / Brennweite: 146 mm
Theresia

Ulrike Wunder

Was hatte ich mich auf diese Aufgabe gefreut, schließlich sollte das die Gelegenheit sein, mein neues Sigma 150-600 zum Einsatz zu bringen. Dann wäre ich beinahe daran verzweifelt. Stunden mit der Kamara im Anschlag und keinen Vogel erwischt… was habe ich gelernt: so wenig Bäume und Büsche mit ins Bild wie möglich (da streikt der Autofokus) und auch wenn man mit 600mm kleine Vögel Bildfüllend drauf bekommen könnte, im Flug hatte ich keine Chance. Erst kurz bevor ich aufgeben wollte hab ich wenigstens noch die Elster erwischt. Leider gegen die untergehende Sonne und so ist der Hintergrund viel zu hell. 300mm, F5,6 1/4000, ISO 4000 (das war wohl zuviel, aber eigentlich war ich auf die entgegengesetzte Himmelsrichtung eingestellt)

Ulrike Wunder

Dafür hab ich noch eine Möve aus dem letzten Urlaub. Das war nur „Glück“ aber das braucht man auch manchmal

Elke

was mit meinem 200mm am See erreichbar ist

Annelene

Wow!!!

Elke

Sonntag am See

Elke

näher am Wasser

Helga

Ich hörte Vögel zwitschern, sah aber keine fliegen, darum alte Aufnahmen aus dem Naturzoo Rheine. Auch bei den Störchen musste man üben, um sie zu erwischen, aber sie sind zum Glück ziemlich groß und zahlreich! Der Naturzoo Rheine ist besonders im Frühjahr einen Ausflug wert, dann bauen 100 Storchenpaare dort Nester, das Geklapper ist unglaublich!

Sylvia

Das ist ja mal eine Aufgabe! Da mein 70-300 immer zu langsam fokussiert hat, hab ich es mal mit dem 70-200 von Tokina, das ich mir letztes Jahr geleistet habe versucht. Hat jetzt auch nicht den schnellsten Fokus und meistens waren die Vögel auch zu weit entfernt. Hier meine Ausbeute:
Eine Krähe: Nikon D7200 , 200 mm , f 4, ISO 400, 1/2500 Sek.

Sylvia

Ein Spatz auf Nahrungssuche (die hüpfen auch immer auf beim erbeuten der Insekten)
D7200, 200 mm, f 4, ISO 560, 1/3200 Sek.

Greta

Klasse gemacht! :-))

Sylvia Süss

Dankeschön!?

Silvi

Wow, die kleinen Scheisserchen bekomme ich gar nicht. Dazu bin ich selbst wohl ne zu lahme Ente. Ganz toll-!!

Sylvia

Und eine Schwalbe (auch wenn eine alleine noch keinen Sommer macht ;-))
Nikon D7200, 200 mm, f 4, ISO 250, 1/8000 Sek.

Christine H.

Das Foto ist sensationell – denn die Schwalben sind EXTREM schnell.
Sehr gut gemacht – Chapeau!!!

Renate Jagdmann

…kann mich der Meinung von Christine nur anschließen. Super. Ist ne Rauschwalbe, oder?

Greta

Toll! Meine Hochachtung!!!

Sabine Mieth

Also, mehr als Tauben und Möwen waren nicht drin!

Werner Bensch

Wildente und Rabe im Flug
Bild 1 F6,3 Bel.1/2000 sec ISO 1000 Brennw. 390mm
Bild 2 F6,3 Bel.1/8000 sec ISO 1000 Brennw. 600mm

Werner Bensch

Bild 2

Elke Bös

Leider sind wegen unserer 3 Katzen in unserem Garten nur wenige Vögel. Deshalb hier nochmal ein Archivbild. Basstölpel auf Helgoland.

Heike

Diese Aufgabe war/ist eine echte Herausforderung. Heute konnte ich zwei Elstern beobachten. Und ich konnte sie fotografieren.
ISO 800 300mmm f/5,6 Zeit unterschiedlich

Greta

Super! :-))

HEIKE

Hier hatte ich eine kleine Meise entdeckt, die leider schnell davonflog. So gibt es nur dieses eine Bild.
ISO 800 300mm f/5,6 1/4000″

Greta

Tolles Foto!!!
(Lass‘ Karsten sich ruhig über die Flugrichtung auslassen, denn auf die hast Du keinen Einfluss…) 😉

Heike

Das stimmt :-)))

Renate Jagdmann

Der Graureiher. Er fliegt zwar nicht, aber irgendwie fand ich es lustig, dass er sich gerade
neben diesem Schild niederließ.

Renate Jagdmann

Dieser Bussard hat statt einer Maus nur einen Regenwurm erwischt 🙂
Leider zu weit entfernt.

Greta

Auf jeden Fall toll getroffen!

Ludwig Boes

Vielleicht doch eine Blindschleiche?

Renate Jagdmann

Das Wetter war in den letzten Tagen nicht berauschend – Regen und trüb, so dass ich auf mein Archiv zurückgreifen musste.
Den Gänsesäge habe ich noch im März in Bad Buchau am Federsee fotografiert, bevor das Reiseverbot verhängt wurde.

Renate Jagdmann

Gänsesäger muss es heißen….

Renate Jagdmann

Der Schwan, immer ein dankbares Objekt