Meine 10 besten Tipps für atemberaubende Landschaften

30
10861

Hier kommen meine zehn besten Tipps für bessere Landschaftsfotos – kompakte Praxis, die du sofort umsetzen kannst. Ich erkläre dabei nicht jeden Grundbegriff; es schadet also nicht, wenn du deine Kamera schon etwas kennst. Die genaue Bedienung steht jeweils in deiner Bedienungsanleitung.

Welche Blende für Landschaft? Die kurze Antwort

Für Landschaftsfotos willst du maximale Schärfentiefe – also eine kleine Blende (große Blendenzahl). Welcher Wert das ist, hängt von deinem Sensor ab:

SensorKleinste sinnvolle Blende
Vollformatf/22
APS-Cf/16
4/3-Zoll (MFT)f/11
Kompaktkameraf/8
Diese Werte ergeben an den verschiedenen Sensoren dieselbe Schärfentiefe – alles ist von vorne bis hinten scharf.

Welchen Sensor deine Kamera hat, steht in der Bedienungsanleitung. Vollformat, APS-C, 4/3-Zoll und Kompaktkameras eignen sich alle bestens für die Landschaft – sie brauchen nur jeweils einen anderen Blendenwert für dasselbe Ergebnis. Wie du die Werte einsetzt, steht gleich im ersten Tipp.

Verwischt fotografierter Bach in einer grünen Landschaft
Landschaften in all ihrer Vielfalt – ein tolles Motiv, und das nicht nur auf Reisen, sondern schon vor der Haustür.

Tipp 1: Schärfentiefe – alles scharf von vorne bis hinten

Landschaftsfotos wirken erst dann richtig, wenn sie durchgehend scharf sind. Dafür brauchst du eine kleine Blende (siehe Tabelle), und die wiederum braucht viel Licht. So setzt du es um: Stell die Zeitautomatik ein (A bzw. Av) – nur damit gibst du die Blende gezielt vor. Wähl die zu deinem Sensor passende Blende, nutz ein Weitwinkel (am Zoom bis zum Anschlag „W“) und stell auf etwa 1,30 m scharf. Mit gespeicherter Schärfe (Auslöser halb gedrückt) suchst du dann den Ausschnitt. So bekommst du alles von rund 0,6 m bis unendlich scharf. Damit du die Belichtungszeit bis in die Dämmerung aus der Hand halten kannst, stell die ISO-Automatik auf „Auto“ und lass sie dort.

Isländische Landschaft mit Geysir, durchgehend scharf von vorne bis hinten
Weitwinkel, kleinste Blende und Schärfe auf 1,30 m: So ist alles von 0,6 m bis unendlich scharf.

Ausführlicher beschreibe ich das im Artikel über maximale Schärfentiefe.

Tipp 2: Das Superweitwinkel – die Geheimwaffe

Normale Kit-Objektive haben nur einen mäßigen Weitwinkelbereich. Ein Superweitwinkel gibt dir deutlich mehr Spielraum und sorgt für die dramatische Bildwirkung, die du von wirklich guten Landschaftsfotos kennst. Wichtig ist aber: Es geht nicht darum, „möglichst viel draufzubekommen“. Wähl zuerst den besten Standpunkt und dreh erst danach den Ausschnitt zurecht – diese Reihenfolge zieht sich durch fast alle folgenden Tipps. Mehr dazu in meinem Artikel über das Superweitwinkel.

Tipp 3: Perspektive und Vordergrund – mein wichtigster Tipp

Viele Landschaftsfotos werden langweilig, weil der Vordergrund fehlt: Du erkennst ein Motiv, bleibst stehen und holst „das da hinten“ mit dem Zoom heran. Mach es anders – leg die Kamera erst mal beiseite und such den perfekten Standpunkt. Achte dabei auf den Hintergrund (er sollte zum Motiv passen, ohne Störendes), auf die Größenverhältnisse und auf die Perspektive: Meist bringt dich die Froschperspektive nah an den Boden, wo du im direkten Vordergrund (bis etwa 1,5 m) etwas Interessantes findest. Mit dem Weitwinkel nah an diesen Vordergrund heran wirkt er größer als in Wirklichkeit – und das Bild bekommt enorm viel Tiefe. Erst wenn der Standpunkt steht, drehst du den Ausschnitt zurecht.

Landschaft mit Felsen im Vordergrund, die den Blick ins Bild führen
Die Felsen im Vordergrund führen den Blick ins Bild und geben dem Foto Tiefe.

Tipp 4: Drittelregel und Bildaufteilung

Landschaften wirken statisch, wenn der Horizont in der Bildmitte liegt. Teil dein Bild gedanklich in drei mal drei gleiche Felder (viele Kameras blenden dafür Gitterlinien ein) und richte wichtige Linien an diesen Drittellinien aus: den Horizont auf die obere Linie, wenn die Landschaft im Vordergrund zählt, auf die untere, wenn der Himmel wichtiger ist. Einzelne Elemente – ein Baum, ein markanter Felsen – platzierst du auf den Schnittpunkten der Linien. Mehr dazu im Artikel über die Drittelregel und den Goldenen Schnitt.

Weite Landschaft im Colca-Tal mit Horizont im oberen Bilddrittel
Der Horizont im oberen Drittel legt den Fokus auf die Landschaft – bei diesem Motiv ein Muss.

Tipp 5: Goldene und Blaue Stunde

Tagsüber entstehen die langweiligsten Landschaftsfotos: Das Licht fällt steil von oben, die Kontraste sind hart, die Farben neutral. Fotografier stattdessen in der Goldenen Stunde (kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang) oder in der Blauen Stunde (etwa 30 Minuten vor Sonnenaufgang bzw. nach Sonnenuntergang). Das Licht ist dann magisch, technisch änderst du nichts. Bei dem wenig Licht lohnt sich ein Stativ – dann kannst du die ISO-Automatik ausschalten und für beste Qualität den niedrigsten ISO-Wert nutzen.

Praxistipp Sonnenuntergang: Nimm die Sonne erst dann mit ins Bild, wenn sie so schwach ist, dass du schmerzlos hineinsehen kannst. Erst dann hat auch die Kamera keine Probleme mehr mit ihr.
Sonnenaufgang mit augenförmiger Wolke auf einem Drittellinien-Schnittpunkt
Die augenförmige Wolke sitzt nicht zufällig auf einem Schnittpunkt der Drittellinien.

Tipp 6: Filter und Stativ

Manche Wirkungen erreichst du nur mit Technik. Extrem lange Belichtungszeiten (für verwischtes Wasser) brauchen einen Graufilter und ein Stativ. Tiefblauen Himmel, sattere Vegetation und klares Wasser holst du mit einem Polfilter heraus. Investier in hochwertige Filter – billige verschlechtern die Bildqualität. Beim Graufilter schließt du die Blende für maximale Schärfentiefe und lange Zeiten (Zeitautomatik, ISO-Automatik aus); beim Polfilter drehst du, bis der Effekt passt. Fürs Stativ ein Tipp: Stell dich zwischen zwei Beine (nie ein Bein zwischen deine Füße), fahr erst die Beine, dann die Mittelsäule aus – so steht es am stabilsten.

Wasserfall mit seidig verwischtem Wasser durch Langzeitbelichtung
Verwischtes Wasser erreichst du nur mit Graufilter und Stativ.

Tipp 7: Wetter und Wolken

Die meisten fotografieren bei strahlendem Sonnenschein – und das wirkt oft langweilig. Geh raus, wenn andere sich drinnen verkriechen: Regen, Schnee und Gewitter führen zu den dramatischsten Landschaftsfotos, und du bist viel öfter draußen, statt auf blauen Himmel zu warten. Ein wolkenloser Himmel passt zum Strandurlaub; sonst beleben Wolken das Bild, geben dem Himmel Struktur, mildern Kontraste und sorgen für besondere Lichtstimmung. Bei Langzeitbelichtungen ziehen sie zudem schön verwischt über den Himmel.

Landschaft mit dramatisch strukturiertem Wolkenhimmel
Schöne Wolken beleben und strukturieren den Himmel.

Tipp 8: Linienführung – führe den Blick

Vielen Landschaftsfotos fehlt die Blickführung, sodass das Auge gleich wieder aus dem Bild „aussteigt“. Such markante Linien, die ins Bild oder zum Hauptmotiv hineinführen – ein Bach, ein Weg, ein Ufer, der Übergang von Waldrand und Feld. Wichtig ist, dass sie hinein- und nicht hinausführen. Über Standpunkt und Ausschnitt setzt du sie dann gezielt in Szene.

Weg, der den Blick tief in die Landschaft zu den Bergen führt
Der Weg führt den Blick tief ins Bild zu den Bergen – so bleibt das Auge lange im Foto.

Tipp 9: Satte Farben direkt aus der Kamera

Landschaften wirken oft flau in Farbe und Kontrast – dabei darf ein Landschaftsfoto kräftig und sattfarbig sein. Nutz dafür die Bildstile deiner Kamera (bei Nikon „Picture Control“, bei Fuji „Filmsimulation“, bei Canon „Bildstil“). Wähl einen, der Kontrast und Sättigung anhebt, mach Probefotos und pass ihn bei Bedarf an. So erledigst du einen Teil der Bearbeitung schon in der Kamera. Noch genauer wird es am Computer – ich arbeite dafür mit Adobe Lightroom.

Achtung: Verwende solche kräftigen Bildstile nie bei Porträts. Gesichter vertragen keinen hohen Kontrast und keine starke Sättigung – Hautunreinheiten und Rötungen würden extrem verstärkt.

Tipp 10: Beherrsche die Kontraste

Sind die Kontraste höher, als deine Kamera wiedergeben kann, entstehen reinweiße oder tiefschwarze Stellen ohne Zeichnung – ausgefressene Lichter und abgesoffene Schatten. Dagegen hilft eine Funktion, die moderne Kameras mitbringen und die den Kontrast auf das Mögliche begrenzt. So bleibt mehr Durchzeichnung erhalten, und allein dadurch steigt die technische Qualität deutlich. Die Einstellung heißt je nach Hersteller anders:

  • Nikon: Active D-Lighting (Empfehlung: Auto)
  • Canon: Automatische Belichtungsoptimierung (Empfehlung: Standard)
  • Sony: DRO – Dynamic Range Optimization (Empfehlung: Auto)
  • Andere Hersteller: in der Bedienungsanleitung nach einer Kontrast- bzw. Dynamik-Begrenzung suchen.
Kontrastreiche Landschaft, in der helle und dunkle Bereiche noch Zeichnung zeigen
Bis auf die Sonne sollte keine helle Stelle völlig reinweiß sein, sondern noch Zeichnung zeigen.

Wie es weitergeht

Du siehst: Die stärksten dieser Tipps drehen sich nicht um Technik, sondern um bewusste Entscheidungen – Standpunkt, Timing, Bildaufteilung. Wenn du nicht nur Landschaften, sondern deine Fotos generell bewusster gestalten willst, ist Bewusst fotografieren dein nächster Schritt.

Neu hier?

Fototipps per E-Mail erhalten – inklusive Kamera-Entscheidungskarte

Du erhältst von mir regelmäßig fotografische Praxis-Impulse per E-Mail, Hinweise auf neue Inhalte sowie gelegentliche Angebote zu meinen Fotokursen und Produkten. Als Dankeschön für deine Anmeldung sende ich dir nach Bestätigung deiner E-Mail-Adresse die Kamera-Entscheidungskarte zu. Du kannst deine Einwilligung jederzeit über den Abmeldelink in jeder E-Mail mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen findest du in der Datenschutzerklärung.

Im Moment vor dem Auslösen bleibt selten Zeit, einen Artikel nachzulesen. Deshalb passt die Kamera-Entscheidungskarte auf ein Blatt: vorn fünf Entscheidungen in fester Reihenfolge, hinten eine ruhige Fehlersuche für den Fall, dass ein Bild nicht klappt. Danach schreibe ich dir regelmäßig, worauf ich beim Fotografieren achte und wie ich Entscheidungen treffe.

Double-Opt-in · Abmeldung jederzeit · kein Spam. Deine Daten verarbeite ich über GetResponse.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
30 Kommentare
Älteste
Neueste
Thomas Riedel

Hallo Karsten – DANKE für diesen Beitrag. Für mich ist er das richtige Salz in der Suppe ! Klasse gemacht, anschaulich erklärt mit tollen Fotos. Für mich ist das mehr als Profiarbeit. Nochmals herzlichen Dank.
Selbstverständlich habe ich mich auch gleich ans Werk gemacht, bin raus in die Natur gegangen und habe mich an meine ersten Gehversuche mit meinem neuen Superweitwinkelobjektiv gemacht. Aber da merke ich, dass da noch Einiges auf mich zukommt…
Schöne Grüße

Thomas

Michael Brüss

Hallo Karsten, die Tipps aus den Büchern und von der Webseite haben mir schon oft geholfen. Eine Frage habe ich zum Arbeiten mit dem Stativ. Wenn ich aus der Hand fotografiere ist mir das Scharfstellen auf 1,3m klar. Wie geht man bei Landschaftsfotos mit dem Stativ vor? Kann/muss ich da auch zunächst auf kurze Distanz Scharfstellen? Lg Michael

Michael Brüss

Vielen Dank, ich werde es ausprobieren.

Uli

Guter Newsletter, hat Spaß gemacht zu lesen und wieder an ein paar Dinge erinnert worden.

Mathias Krelle

Hallo Karsten, ich bin heute mal dazu gekommen bei einem Spaziergang mit dem Hund in der Natur auch mal deine Tipps für die Landschaftsfotografie auszuprobieren. Die Tipps waren wieder mal einfache Spitze. Leider kann ich nur mein immer drauf Teleobjektiv 18-270 mm nutzen, dennoch habe ich bei kleiner Brennweite (18 mm) deine Tipps beherzigt. Die Scharfstellung auf 1,30 m habe ich am Objektiv lt. Skala manuell vorgenommen.
Im Anschluss konnte ich dann auch gleich noch die Tipps für die Fotoentwicklung in Lightroom nutzen, die ebenfalls sehr verständlich und hilfreich waren.
Ein Beispielfoto habe ich auf meinem Flickr-Account ( https://flic.kr/p/Lpd2gX ) hinterlegt.
Nun bin ich bereits erneut gespannt auf neue Tipps und Tricks für einfach schönere Fotos.
Schöne Grüße Mathias

Marcus

Sollte man beim Scharfstellen für Landschaftsaufnahmen die Mehrfeldmessung aktivieren oder die Einfeldmessung?

Gruß Marcus

Marcus

Vielen Dank Karsten.
Natürlich will ich bei einem Landschaftsbild möglichst das komplette Bild scharf abbilden. Deswegen mein leicht fragender Blick wie das mit einer Einzelfeldmessung gehen soll, logischer ist für mein Anfänger-Hirn da die Mehrfeldmessung.
Anderer Gedanke wäre der manuelle Fokus mit der max. Größe des Fokussierungsbereichs?

Gruß Marcus

Marcus

Selbstverständlich wurden die Artikel bereits mehrfach gelesen 🙂
Bin immer noch am Suchen nach so einer Markierung auf meiner Kamera, leider hat sie sowas nicht, dann muss es wohl erst mal „Pi mal Daumen“ gehen 🙂
Über mein Erlebnis werde ich berichten 🙂

Marcus

Den gestrigen Feiertag genutzt und mal ein bisserl rumprobiert.
Folgendes Problem stellte sich ziemlich schnell ein.
Wenn ich den Ausschnitt gewählt habe und dann auf ca. 1,30 Meter fokussierte und scharfstellte (meist eine Wiese, also dunkler Hintergrund) war zwar der Vordergrund dann richtig belichtet, allerdings hatte ich immer einen viel zu hellen Himmel (trotz Bewölkung) und einen meist falsch belichteten mittleren Teil (Bergkette). Muss ich wohl noch üben 🙂
Bei den Bildern bei denen es einigermaßen klappte hatte ich später am Rechner das Gefühl, dass ich mit Blende 6,3 oder 7,1 ein besseres Ergebnis erzielte als mit Blende 8 (bei mir Maximum).

Marcus

Vielen Dank erst mal für den Tipp. Allerdings scheint er nicht zu einem Ergebnis zu führen.
Im Menü habe ich den AF/AE-Speicher auf nur AF umgestellt. Wenn ich jetzt ein Bild mit hellem Hintergrund machen will (z.B. Landschaft mit Sonne von vorne/oben, fokussiere ich auf den Bereich vor mir und schwenke dann nach vorne. Allerdings wird dann die Belichtung nicht angepasst/verändert, der Himmel bleibt sehr sehr hell. Wenn ich direkt fokussiere, also nicht mit den 1.30 Meter wird anders/besser belichtet und das Bild ist dunkler. Auch habe ich eine andere Belichtungszeit bei den beiden Methoden.
Ich nutze die Panasonic Lumix DMC-FZ150 Bridgekamera.

Gruß Marcus

Marcus

🙂 Du darfst das 🙂
Super, probiere ich heute Abend gleich aus. Wie schon vermutet scheiterte es bis jetzt am 2. Punkt.
Ich werde berichten…. 🙂
Gruß Marcus

Marcus

Der AF/AE-Lock Button auf der Rückseite war die Lösung.
Im Menü auf nur AF umgestellt, im Vorschaubild fokussiert und den Lock-Button gedrückt danach den Bildausschnitt neu gewählt und die Belichtung und Belichtungszeit wurde neu angepasst. Dies sollte jetzt funktionieren.

Jetzt bringe ich eine andere Lösungsmöglichkeit für die Schärfentiefe ins Spiel……
Szenario:
Kamera auf Stativ, Modus A und z.B. Blende 8 voreinstellen.
Bildausschnitt gewählt und mit AF und Einfeldmessung einen Punkt fokussiert.
Umschalten auf manuellen Fokus, somit ist der Fokus ja eingeloggt.
Mit dem Einstellrad den Fokussierungsbereich auf den Bereich 0,3 bis unendlich einstellen (ist ja jetzt möglich da man auf MF umgestellt hat)
Abdrücken……….sollte jetzt nicht auch das Bild von vorne bis hinten scharf sein? Sollte der Bereich von 0,3 bis unendlich nicht möglich sein, kann man ja auch den Wert 1 oder 2 bis unendlich einstellen, also zumindest bei meiner Panasonic.

Karsten Du merkst das ich noch Probleme mit den 1,30 Meter habe 🙂
Wie stelle ich das mit den 1,30 Meter an wenn ich z.B. auf einem Berggipfel oder sonstigem stehe und ich habe vor mir keinen Punkt mehr wo ich einstellen kann, ich kann ja nicht einfach ins blaue rein scharf stellen.

Albert

Damit ist eigentlich alles gesagt was man zu diesem Thema wissen sollte – Super Anleitung.
Man sollte allerdings die sensorbedingte Streuung bei der Einstellung der Blende betrachten die man hier errechnen kann.
https://www.cambridgeincolour.com/tutorials/diffraction-photography.htm

Grüße
Albert

Dirk Trampedach

Hallo Karsten,
mit die schönste Stelle für mich ist ganz oben im Artikel:
„…Aber die Landschaft beginnt schon direkt vor deiner Haustür und ist ganzjährig verfügbar…“ GENAU so sieht´s aus! Sobald die Sinne erwachen, wird die Sensation entbehrlich… 😉
Tolle Tricks, klasse Tipps, ich habe auch wieder was entdeckt,
was einer Lücke im Detailwissen entspricht, (AF/AE-) es bleibt spannend…
Und eine Anmerkung zu der Sachen mit 1,3m-Scharfstellung:
Bei Langzeitaufnahmen mit ND stelle ich das manuell ja vorher ein. Zunutze mache ich mir da die Kontrolle im Sucher. Dort drehe ich nach die Markierung einfach auf ca. 1,3m und belasse es dabei. (Passende Blende etc. natürlich gewählt) Steckt da ein Fehler drin?
Herzlich grüßend, Dirk

Dominik Koehler

Lieber Karsten
Danke für diesen fantastischen Artikel. Habe wieder vil gelernt. 🙂
Wie heisst deine empfohlene Einstellung zu den Kontrasten bei Panasonic? i.Dynamik im AUTO-Modus?

Beste Grüsse,
Dominik

Manfred

Hallo Karsten,
ich dachte, dass ich nur das Problem mit den 1,30m habe. Aber nach dem ich alle Kommentare gelesen habe bin beruhigt.
Mein Trick mit 1,30m ist folgender, habe an meinem Körper ( 1.86m ) den 1,30m Punkt gesucht, gemerkt und dann drei Bilder mit dieser Variante gemacht. Hat geklappt.
Werde also immer so fokussieren.
Danke für die Berichte und Gruß
Manfred