Wenn ich mich entscheiden müsste, welches eine Objektiv ich mit auf eine einsame Insel nehme, wäre es das Superweitwinkel. Diese „Geheimwaffe des Landschaftsfotografen“ lässt sich unglaublich vielfältig einsetzen: Du bekommst spannende Perspektiven hin und damit atemberaubende Landschaftsfotos. Jede Kamera hat ihre Grenzen – mit einem Superweitwinkel erweiterst du sie und damit auch deine gestalterischen Möglichkeiten.

Was ist ein Superweitwinkel (Ultraweitwinkel)?
Ein Superweitwinkel – auch Ultraweitwinkel genannt – ist ein Objektiv, dessen Weitwinkelbereich unterhalb dessen eines normalen Kitobjektivs beginnt. Wo genau dieser Bereich startet, hängt vom Sensorformat ab:
| Sensorformat | Superweitwinkel beginnt ab |
|---|---|
| Vollformat | ca. 14 mm |
| APS-C | ca. 10 mm |
| MFT / 4·3-Zoll | ca. 7 mm |
Nach oben endet der Superweitwinkelbereich dort, wo das Kitobjektiv anfängt. Ein Beispiel für APS-C: Beginnt dein Kitobjektiv bei 18 mm, deckt das Superweitwinkel den Bereich von etwa 10 bis 17 mm ab. Die Hersteller handhaben die Bereiche flexibel, oft reicht die Brennweite etwas in den Weitwinkelbereich des Kitobjektivs hinein. (Für Kompaktkameras gibt es übrigens keine echten Superweitwinkel, nur Vorsatzlinsen, die einen simulieren.)
Warum im Weitwinkel jeder Millimeter zählt
Vielleicht wunderst du dich, warum sich ein Objektiv mit nur ein paar Millimetern weniger Brennweite lohnen soll. Der Grund: Im Weitwinkel gelten andere Gesetze als im Tele. Beim Tele macht der Unterschied zwischen 200 und 300 mm im Bildausschnitt kaum etwas aus – 100 mm mehr, und trotzdem wirkt es kaum anders.
Im Weitwinkelbereich ist es genau umgekehrt: Hier ist jeder einzelne Millimeter eine neue Welt. Deshalb umfasst ein Superweitwinkel auch nur einen kleinen Bereich (etwa 10–20 mm an APS-C). Lass dich von der scheinbar geringen Millimeterzahl also nicht täuschen – diese wenigen Millimeter verändern das Bild gewaltig.
Worauf es beim Kauf ankommt
Statt dir eine schnell veraltende Modell-Liste zu nennen, gebe ich dir die zeitlosen Kriterien an die Hand – danach findest du das passende Objektiv für jedes System:
- Brennweite passend zum Sensorformat – orientier dich an der Tabelle oben. „Ab 10 mm“ heißt an APS-C etwas völlig anderes als an Vollformat.
- Lichtstärke gegen Gewicht abwägen. Ein Superweitwinkel muss gar nicht besonders lichtstark sein (warum, siehst du gleich). Sehr lichtstarke Optiken sind dafür deutlich schwerer und teurer.
- Verzeichnung. Extreme Weitwinkel neigen zu gebogenen Linien an den Bildrändern. Gute Objektive halten das in Grenzen, und vieles lässt sich später in der Bearbeitung korrigieren.

Warum die Lichtstärke zweitrangig ist? Weil du ein Superweitwinkel fast immer so einsetzt, dass du ohnehin viel Schärfentiefe willst – also die Blende schließt. Eine extrem große Anfangsblende brauchst du dafür nicht, sie macht das Objektiv nur schwerer.
Apropos Schärfentiefe: Stellst du ein Superweitwinkel auf 10 mm an APS-C, scharfgestellt auf 90 cm und Blende 5,6, ist bereits alles von vorne bis hinten scharf. Das hätte ich selbst nicht erwartet, bevor ich es nachgerechnet hatte.
So fotografierst du mit dem Superweitwinkel
Technisch betrachtet sorgt die Brennweite nur für den Ausschnitt – mehr Motiv passt aufs Bild. Das ist richtig, aber nur die halbe Wahrheit. Die eigentliche Stärke des Superweitwinkels ist eine andere: Es lädt dich ein, eine ungewöhnliche Perspektive einzunehmen.
Denn die Brennweite macht den Ausschnitt – aber erst die Perspektive macht das Bild besonders. Such dir deinen Standpunkt deshalb mit viel Bedacht: Jeder Zentimeter, um den du dich bewegst, verändert beim Superweitwinkel die Bildwirkung enorm. Und erst, wenn du den einen perfekten Standpunkt gefunden hast, packst du das Objektiv aus und drehst so lange am Zoom, bis genau der gewünschte Ausschnitt drauf ist. Diese Reihenfolge – erst Standpunkt, dann Zoom – ist das ganze Geheimnis.

Genau diese viele Schärfentiefe ist der zweite Trumpf: Sie lässt das Bild von der Grasspitze direkt vor dir bis zum Berg am Horizont scharf werden. Wie du das gezielt steuerst, zeige ich dir im Artikel Alles scharf von vorn bis hinten – das ist dein logischer nächster Schritt.
Praxistipp: Ausrüstung zum Wandern
Wenn ich wandern gehe und jedes Gramm zählt, ist das Superweitwinkel mein Hauptobjektiv – mit 10–24 mm bin ich für Landschaft bestens dabei. Dazu nehme ich eine kleinere, leichtere APS-C-Kamera: Ihr Sensor bringt von Haus aus mehr Schärfentiefe mit und verlängert die Brennweite durch den Crop-Faktor. Ergänzt um ein Teleobjektiv – falls mir ein Reh über den Weg läuft oder ich ein Detail herauslösen will – bin ich vollständig ausgerüstet und kann das Kitobjektiv getrost zu Hause lassen.
Weitere Einsatzzwecke
Das Superweitwinkel kann mehr als Landschaft: Es eignet sich für lustige Porträts mit langen Nasen, ist für Fotos der Milchstraße wie gemacht, wird von Immobilienmaklern genutzt (um kleine Räume optisch zu vergrößern) und liefert besondere Architekturfotos. Aber das sind andere Geschichten für ein andermal.

Kaum war der Newsletter in der Postbox, schon musste ich den Artikel gleich lesen. Wie immer war auch dieser wieder sehr informativ geschrieben. Eigentlich habe ich das Verlangen die Neuheiten oder Tipps gleich auszuprobieren. Bei der Landschaftsfotografie, die mir im übrigen auch gefällt, passt ein Superweitwinkel nicht ganz in mein Budget und bei der Vielseitigkeit meiner Fotos, die ich mache, setze ich lieber auf den Allrounder und muss mich dann bei der Landschaftsfotografie mit den 18 mm Brennweite erstmal zufrieden geben. Ich freue mich dennoch auf die Fortsetzung mit den Tipps für die Landschaftsfotografie und
freue ich mich auf Fotos anderer Fotografen, die vielleicht dochmal ein Superweitwinkel einsetzen.
Jaja, das liebe Budget: Ist immer viel zu klein!! 🙂
Vieles, wenn auch wie in diesem Fall nicht alles, kann man aber mit Knowhow ausgleichen. Deshalb ist es gut, wenn du dran bleibst! 🙂
Hallo Karsten,
zum Thema Weitwinkel hat eine gute Freundin mir das
Objektiv von Tokina ATxXPRO 11-16mm/2,8 für meine Canon 70d
empfohlen.
Weißt du etwas darüber?
Gruß
Brigitte
Du meinst wohl das hier: Tokina AT-X 11-16mm f/2,8 Pro
?
Das ist solch ein Superweitwinkel. Mit Blende 2,8 ist es ganz schön lichtstark, dadurch aber auch teuer und 37 % schwerer. Machst du nichts mit falsch, aber ich denke, dass das im Artikel verlinkte Tamron für 400 € vergleichbare Ergebnisse liefert – bei größerem Brennweitenbereich.
Dieses Newsletter kam gerade zum richtigen Zeitpunkt. Mein Mann hatte gerade für meine Kamera (Canon EOS 500 D) das Weitwinkel Objektiv 10-18 mm zu einem annehmbaren Preis gefunden. Ich war bis zum Newsletter unsicher ob das wegen der Lichtstärke ausreichend ist aber die Bedenken hast du mir gerade genommen.
Danke für den wieder sehr lehrreichen Artikel.
Gerne! Schön, wenn ich helfen konnte. 🙂
Also mir wird immer bewußter: DAS ist es ( für mich ). Ich liebe Landschaftsfotografie und bei meiner Bearbeitung der Bilder mit LR stelle ich immer häufiger fest, dass ich viele Fotos mit Brennweiten unter 18mm gemacht habe. Da werde ich mir auf jeden Fall noch das 10-24er zulegen.
Wenn ich es dann habe, bin ich mit dem 10-24er und dem 16-300er unterwegs.
Klasse, dass jetzt auch Bilder aus Peru mit dabei sind.
Danke für den wieder sehr anschaulichen und eindrucksvollen Blog.
Schöne Grüße
Thomas
Wenn du dich nicht gerade in westfälischer Agrarlandschaft befindest (oder so wie ich mittendrin wohnst), kann Landschaftsfotografie wirklich was haben!!! 🙂
Hallo Karsten,
mit deinem Artikel hast du sprichwörtlich „den Nagel auf den Kopf“ getroffen. Aus eigener Erfahrung habe ich festgestellt, dass man mit einem Superweitwinkel eine außergewöhnliche Wirkung in seinen Bildern erzeugen kann. Es gehört zwar eine gewisse Übung, im Umgang mit dem Objektiv, dazu. Hätte ich diesen Artikel nur viel früher gelesen oder einen Workshop belegt. Kann dir in allen deinen Punkten nur zustimmen.
lg. Erhard
Ja, üben muss man sicherlich mit diesen Objektiven. Es ist wirklich so: Bei der Standortwahl kommt es auf jeden Zentimeter an!
Ich hoffe du hast einen Rat für mich?Wenn auf der Speicherkarte nur das halbe Bild drauf ist,oder teils ein Balken quer durch!
Gruß Michael
Ich hatte das auch schonmal, da war die Speicherkarte defekt.
Solltest du aber mit einem Blitz fotografiert haben, war es eine zu kurze Blitzsynchrozeit.
Hallo ich habe noch kein spezielles Weitwinkel.Aber das erste Objektiv das ich zur Kamera gekauft habe ist ein 3.5-5.6/16-105 von Sony.das ich auch zur Landschaftsaufnahmen benutze. Ich allerdiens zugeben so scharfe Bilder die Du in Peru gemacht hast hatte ich noch nicht dabei. Gruß Michael
Mit den Kitobjektiven kannst du natürlich auch Landschaftsfots machen. Aber mehr Möglichkeiten hast du natürlich mit mehr Weitwinkel.
Für die Schärfe lies hier, wie du alles scharf von vorn bis hinten bekommst. 🙂
Hallo Karsten,
ich habe schon oft Landschaft fotografiert, aber oft den Eindruck gehabt, der letzte Punkt auf dem „i“ fehlt noch.
Durch Deinen Fotokurs bin ich auf das Superweitwinkel gestoßen. Wahnsinn, wie diese Fotos wirken und den Eindruck vertiefen!
Die Tipps auf dieser Seite waren nochmals mehr als hilfreich für die Entscheidung, ein solches Objektiv anzuschaffen. Ich hoffe, auch wenn der Sensor meiner Kamera größer als der von Dir beschriebene ist, die vollen Vorzüge eines solchen Objektives nutzen zu können. 🙂
Freue mich auf neue Urlaubsbilder- UND Deinen nächsten Fotokurs am Mittwoch! :-))
Mache weiter so, es macht Spass, so zu lernen!
Schöne Grüße
Kerstin
Das ist gut gesagt .. das Pünktchen auf dem „i“! 🙂
Ja, alles, was ich zum Suuperweitwinkel gesagt habe, gilt genau so auch für das Vollformat, wenn du das für deinen Sensor passende Objektiv kaufst.
Dann mach mal schöne Urlaubsfotos – aber mit i-Pünktchen! 😉
Alles wunderbar und einleuchtend, aber welche Möglichkeit habe ich mit eingeschränkten finanziellen Mtteln, auf dem oft sehr umfangreichen Objektivmarkt?
Gruß
H.J.Zolnir
Naja, ein Weitwinkel wirst du doch haben, dann muss das halt reichen.
Aber die Fremdhersteller bieten mittlerweile auch eine tolle Qualität, dann wird es nicht ganz so teuer. Ab 345 € geht es los mit den Superweitwinkeln.
Hallo Karsten,
ich bin bei meiner Objektivrecherche über deine Seite gestolpert. Sehr guter Content! Ich habe derzeit ein MFT 14-140 MM von Panasonic und überlege mir noch ein Weitwinkelobjektiv für meine Lumix zu kaufen. Ich kann mich allerdings noch nicht entscheiden, ob ich eine Festbreite (bsp. 8 oder 10 mm von Samyang) oder etwas mehr in einen weitwinkelzoom (Olympus 9-18mm) investieren soll.
Ich zweifel ein bisschen an der Flexibilität einer Festbrennweite. Hast du eine Meinung dazu bzw. kannst du mir etwas empfehlen? Das von dir empfohlene Zuiko 7-14mm ist mir zu teuer.
Ich fotografiere überwiegend Landschaften und Architektur in Städten.
Vielen Dank für deine Hilfe!
Hi Florian,
schön, dass es dir hier gefällt. 🙂
Ja, es stimmt: Festbrennweiten sind nicht so flexibel wie Zooms. Die optische Qualität und Lichtstärke von Festbrennweiten sind aber auch nicht zu verachten. Kommt halt darauf an, was du so fotografierst …
Gut, dass du es dazugeschrieben hast. 🙂
Folgendes gibt es zu beachten:
1. Ein Superweitwinkel für die Landschaftsfotografie ist sowas von geil. Für die Architekturfotografie brauchst du es auch mal hier und da. Bei Städtreisen ist es aber definitiv von Vorteil und bietet dir viele Möglichkeiten.
2. Im Superweitwinkel-Bereich zählt jeder Milimeter ungemein! Das bedeutet, dass das feine Abstimmen der Perspektive zusammen mit der Brennweite am besten mit einem Zoom gelingt.
Lass mich sehen, was es da als günstigere Alternativen gibt:
Du wirst um eine gewisse Investition nicht herumkommen. Du hast dich für die MFT entschieden und damit (ob bewußt oder unbewußt) in Kauf benommen, dass alles etwas teurer wird. Also heißt es sparen.
Aber komm, es ist nur Geld. Stell dir vor, du kaufst ein Superweitwinkel und bekommst, wann immer du es einsetzt, das fette Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht – unbezahlbar!!! 🙂 Ich finde jedenfalls, dass das Superweitwinkel mein Möglichkeiten ungemein vergößert hat und will es nicht mehr missen. DAS würde ich dir auch wünschen. 🙂
der Karsten
Hallo Karsten,
sehr schöne Ansichten der Natur.
Der Objektivmarkt macht es einem nicht leicht.
Auch ich bin in letzter Zeit damit beschäftigt ein Superweitwinkel für meine Ansprüche zu finden.
Hat irgend jemand Erfahrung mit einem Sigma 10-20mm f 3,5 und dem Nikon 10-20mm f4,5-5,6?
Vielen Dank im voraus
H.Jürgen
Beides sind gut Objektive: Sowohl das Sigma als auch das Nikon sind beide über jeden Zweifel erhaben. Lichtstärke brauchst du ohnehin nicht, da du damit ohnehin meist abblendest für reichlich Schärfentiefe. Kaufen! 🙂
Hallo Karsten,
wenn ich ein Superweitwinkel benutze, ist da auch immer Blende 16 einzustellen oder in welchem Blendwertenbereich fotografiere ich damit? In Deinem Artikel verstehe ich es so, dass man auch mit einem kleineren Blendenwert eine große Schärfentiefe erreicht. Stelle ich da besser in Abhängigkeit der Lichtsituation die Blende ein?
Schöne Grüße
Ulrike
Wenn du das Superweitwinkel mit der kleinsten Brennweite nutzt, reicht oft schon Blende 5,6 – 8, um alles von vorne bis hinten scharf zu bekommen. Details kannst du im Schärfentiefenrechner selbst errechnen.
Lieber Karsten,
bei der Suche nach Informationen bin ich gerade über diesen Artikel gestolpert.
Bei mir stehen diese beiden Objektive zur Auswahl (APS-C):
Sigma 8 -16mm, F4.5 – 5.6
Sigma 10 – 20mm, F3,5
nach welchen Kriterien würde man sich denn für das eine oder andere entscheiden?
Gruß,
Susanne
Hallo Susanne,
ich kenne nicht deine Kriterien und Ansprüche. Aber beide Optiken sind natürlich sehr unterschiedlich:
Das eine kostet nur die Hälfte und ihm fehlen 2 mm Brennweite untenrum.
Das andere ist doppelt so teuer, hat aber genau diese 2 mm mehr. Das ist ein Riesenschritt!!!
Wenn du nach eine Empfehlung suchst: Ich würde immer die weitwinkligere Brennweite nehmen, weil sie mir mehr Spielraum gibt.
Die Blende ist beim Superweitwinkel hingegen total nebensächlich, da du ohnehin meist deutlich abblendest für maximale Schärfentiefe.
Hallo Karsten
Was ist deine Meinung zum Nikon 10-20mm im Vergleich zum Nikon 10-24mm ?
Gruß
Julia
Bei einem fast dreifachen Preis, ist die Frage erlaubt, ob das 10 – 20 oder lieber das 10 – 24 gekauft werden sollte. 🙂
Ich bin weit davon entfernt zu glauben, dass ein teureres, und damit vermeintlich besseres, Objektiv auch gleich für ein besseres Foto sorgt (vgl. dazu diesen Artikel). Von daher sind bei
zu nennen.
Meine Empfehlungen:
Wenn du Videos drehst oder besonders leise fotografieren musst, kauf das 10 – 20.
Wenn du über das klassische 18 – 55 (oder mehr mm) verfügst und es dabei haben kannst, kauf das 10 – 20.
Wenn Geld – was ja normal ist – eine endliche Ressource für dich darstellt, nimm das 10 – 20.
Wenn du viel Wandern gehst und dabei mit geringen Gewicht auskommen willst, nimm das 10 – 24. Ich nutze es für diesen Zweck zusammen mit einem 55 – 200. In dieser Kombi kann ich wirklich alles fotografieren, was mir über den Weg läuft. Die fehlenden paar Millimeter erledige ich mit einem Schritt vor oder zurück, je nachdem welche Optik ich gerade drauf habe.
Es gibt also, wie immer in der Fotografie, nicht das eine beste Objektiv. Sondern nur das für deine derzeitige Aufgabe passendste Objektiv.
Viel Spaß damit, egal, worauf deine Wahl fällt! 🙂
Hallo,
Betr. Jaja, das liebe Budget: Ist immer viel zu klein!!
Darum hab ich mir für meine Panasonic LUMIX G DMC-GX80 die MFT Festbrennweite 14 mm F2,5 gekauft.
Es bedarf etwas Übung den richtigen Standort zu finden um ein schönes Bild zu bekommen. Gruss Paul
SO isses. 🙂
Obwohl das 14er an einer MFT ja nur ein normales Weitwinkel ist. Aber auch da muss man schon genauer hinschauen, dass man die richtige Perspektive erwischt! 🙂
Hallo Karsten,
ich hatte mir vor ein paar Jahren das Nikkor 2.8 14-24 mm geleistet und bin von dem Objektiv hellauf begeistert. Es hat die gleiche Schärfenleistung wie mein Nikkor 2.8/300 und bildet selbst in überlichteten bereichen noch Details ab.
Allerdings ist der enorme WW-Bereich für mich immer noch sehr gewöhnungsbedürftig, die Resultate begeistern mich aber immer wieder.
Nachteile sind für mich nur der sehr hohe Preis, das Gewicht von 1 Kg und dass das Objektiv wegen der extrem gekrümmten Frontlinse kein Filtergewinde hat, so dass man einen sehr teuren Filterhalter für das Objektiv benötigt. Dennoch würde ich es immer wieder so machen.
Deine Tipps haben mir in der WW- Fotografie sehr geholfen :-).
Gruß Norbert
Ja, die Optik ist der Knaller!
Schön, dass ich dir helfen konnte! 🙂
Ich habe ein Superweitwinkel von TOKINA, das AT-X PRO 2.8/11-16mm gebraucht im Fachhandel gekauft. Sieht aus wie neu und mach mir viel Freude. Damit ist beiliegendes Foto entstanden. Das DOCKLAND in Hamburg, NIKON D7100 (APS-C) Tokina 11-16 bei 11mm, ISO 500, 1/3200s, Blende 8 Unterbelichtung eine halbe Blendenstufe.
Sehr schick, Hartmut! 🙂
Ja, auch in urbaner Landschaft sind Superweitwinkel zu gebrauchen!!
Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte: Bin im Urlaub und hatte Schwierigkeiten mit dem Internet. :-/