Wie du deine optimale Kameraausrüstung zusammenstellst (Teil 1 von 2) …

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Kamera-Ausrüstung zusammenstellen

Wenig mitnehmen, viel fotografieren – die Grundregel der Ausrüstung

Ein kleines Anekdötchen vorweg: Ich war jung und ziemlich naiv. Damals habe ich mir eine komplette Kameraausrüstung gekauft, dazu einen schwarzen Alu-Koffer mit reichlich Platzreserve, alles hineingepackt und bin damit durch die Gegend gewuchtet. Schwer, groß, unhandlich. Vor genau diesem Fehler und seinen Folgen für deine Schultern möchte ich dich bewahren.

Die Teilnehmer meiner Fotokurse fragen mich oft, welche Kamera, welche Objektive und welches Zubehör sie unbedingt brauchen. Die ehrliche Antwort ist fast immer dieselbe: weniger, als du denkst. Die eigentliche Kunst liegt nicht darin, möglichst viel zu besitzen, sondern eine möglichst effiziente Auswahl zu treffen – so wenig wie möglich mitzunehmen und trotzdem alles fotografieren zu können, was du dir vornimmst. Der größte Anfängerfehler ist, im Laden alles zu kaufen, was sich tragen lässt, und es dann auch ständig mitzuschleppen.

Erst der Einsatzzweck, dann die Kamera

Die Kamera wählst du zuerst – nicht, weil sie das Wichtigste ist, sondern weil sie zwei Dinge festlegt: für welche Einsatzzwecke sie taugt und welche Objektive dazu passen. Entscheidend ist dabei nicht der technische Maximalwert, sondern die Frage, was du überhaupt fotografieren willst.

Warum die Marke kaum zählt

Über die Marke musst du dir keine großen Gedanken machen – fotografieren kannst du heute mit jedem aktuellen System, ob spiegellos oder als Spiegelreflex. Klar hat fast jeder Fotograf seine Lieblingsmarke, aber das hat meist mit Gewohnheit zu tun: Bedienung, Haptik, das Gefühl, dass die Knöpfe da sitzen, wo du sie erwartest. Hast du dich einmal entschieden, passt innerhalb einer Marke in der Regel alles gut zusammen – dann ist die Markenfrage erledigt.

Lieber ins Objektiv investieren als in die Kamera

Im Zweifel steckst du dein Geld besser in ein gutes Objektiv als in ein teureres Gehäuse. Der Grund ist einfach: Kameras tauschst du im Lauf der Jahre aus, gute Objektive behältst du oft ein Leben lang (solange du bei deiner Marke bleibst). Ein gutes Objektiv – stark vereinfacht: eines mit mehr Lichtstärke – erweitert die gestalterischen Möglichkeiten jeder Kamera, selbst wenn du dafür beim Gehäuse zur zweitbesten Lösung greifst. Die technischen Spitzenwerte teurer Bodys (schnellere Serien, höhere Auflösung, ausgefeilteres Autofokus-System) brauchen vor allem Spezialisten in engen Nischen. Und vergiss nie: Nicht die Kamera macht das Foto, sondern du. Die beste Kamera der Welt macht Spaß – aber kein einziges Bild dadurch besser.

Die Sensorgröße entscheidet

Der wichtigste Unterschied zwischen Kameras ist die Größe ihres Sensors – und genau die bestimmt, für welchen Einsatzbereich eine Kamera taugt. Die Faustregel: Je größer der Sensor, desto eher ist die Kamera für die Peoplefotografie gemacht (geringe Schärfentiefe, starke Freistellung). Je kleiner der Sensor, desto mehr Schärfentiefe, desto besser für lange Brennweiten und für viel Tiefe im Bild.

Schematischer Vergleich der Sensorgrößen und ihrer Schärfentiefe
Schematisch: vom großen Vollformat- bis zum kleinen Kompaktsensor.

Schauen wir uns die vier Sensorklassen einzeln an – jeweils mit dem Einsatzzweck, für den sie am stärksten ist.

Vollformat – People, Porträt, maximale Freistellung

Der Vollformat-Sensor misst 24 × 36 mm und ist damit so groß wie früher das Kleinbild-Negativ. Diese Größe spielt ihre Stärke überall dort aus, wo du ein Motiv vor einem cremig unscharfen Hintergrund freistellen willst: Hochzeit, Porträt, Familien- und Babyfotos. Freistellen ist ihre Stärke – große Schärfentiefe bekommst du durch Abblenden trotzdem. Der Preis dafür: Sowohl die Gehäuse als auch die Objektive sind in dieser Klasse am teuersten.

APS-C – die Kamera für (fast) alles

Der APS-C-Sensor ist etwa halb so groß wie Vollformat und damit der pragmatischste Allrounder. Er liefert von Haus aus mehr Schärfentiefe; eine besonders geringe Schärfentiefe wie bei Vollformat erreichst du nur mit einer lichtstarken Festbrennweite. Durch den Cropfaktor wirken Brennweiten länger – ein Vorteil in der Tier- und Sportfotografie. Wenn du nur eine einzige Kamera willst und dich nicht ausgerechnet auf Peoplefotografie festlegst, ist das deine Klasse.

MFT (4/3 Zoll) – leicht, reisetauglich, viel Schärfentiefe

Der Micro-Four-Thirds-Sensor ist noch einmal kleiner als APS-C und steckt in besonders kompakten, leichten Gehäusen. Damit ist diese Klasse prädestiniert für Reise-, Landschafts- und Makrofotografie – überall, wo Gewicht und viel Schärfentiefe zählen. Für die Peoplefotografie eignet sie sich dagegen kaum: Eine geringe Schärfentiefe kostet hier richtig lichtstarke Objektive und damit ein kleines Vermögen.

Kompakt- und Bridgekameras – alles in einem Gehäuse

Hierunter fasse ich alle Kameras mit noch kleinerem Sensor zusammen, inklusive der Bridgekameras. Ihre Stärken: extrem große Schärfentiefe, kompaktes Gehäuse, geringes Gewicht – und ein fest verbautes Objektiv, oft bis zu sehr langen Brennweiten. Weil du kein Objektiv wechselst, kann auch kein Staub auf den Sensor gelangen. Der Preis dafür: An eine geringe Schärfentiefe ist nicht zu denken, für die Peoplefotografie sind diese Kameras abgesehen von Schnappschüssen ungeeignet.

Fazit: Welche Sensorgröße zu dir passt

Welche Kamera und welche Sensorgröße die richtige ist, hängt allein davon ab, was du fotografieren möchtest – das sollte dein einziges Kaufkriterium sein. Ein befreundeter Fotograf hat es einmal auf den Punkt gebracht: Wer in jedem Bereich perfekt fotografieren will, braucht von jeder Sensorgröße eine Kamera. Überzogen? Dann ist dein Ehrgeiz, wirklich überall perfekt zu sein, vermutlich nicht so ausgeprägt – und das ist völlig in Ordnung.

Willst du nur eine einzige Kamera, dann nimm APS-C: fast alle gestalterischen Möglichkeiten zu einem fairen Preis, mit wenig und günstigem Zubehör erweiterbar. Sobald die Kamera steht, geht es darum, sie auch sicher zu beherrschen – Belichtungszeit, Blende und ISO bewusst zu steuern statt zu raten. Genau da setzt Kamera verstehen an, der passende nächste Schritt für den Einstieg.

Welche Sensorgröße steckt in deiner Kamera – und warum hast du dich dafür entschieden? Schreib es gern in die Kommentare.

Und welche Kamera konkret? Mein kostenloser Kamerahelfer grenzt dir in wenigen Minuten passende Modelle ein.

Weiterlesen: Teil 2 – die passenden Objektive

Steht die Kamera fest, folgt die Frage nach den Objektiven und ihrer sinnvollen Kombination. Darum geht es in Teil 2 dieser Serie.

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Im Moment vor dem Auslösen bleibt selten Zeit, einen Artikel nachzulesen. Deshalb passt die Kamera-Entscheidungskarte auf ein Blatt: vorn fünf Entscheidungen in fester Reihenfolge, hinten eine ruhige Fehlersuche für den Fall, dass ein Bild nicht klappt. Danach schreibe ich dir regelmäßig, worauf ich beim Fotografieren achte und wie ich Entscheidungen treffe.

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26 Kommentare
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Jan Fahning

Hallo alle angehenden Fotoprofis,

Ich habe mir nach einem Kurs von Karsten eine Canon 6D gekauft.
Diesen Schritt zum Vollformat habe ich nie bereut. Die Bilder sind einfach brillianter und schärfer, da der Sensor viel Licht verzeiht.
Danke Karsten weiter so!!!

Viele Grüße Jan

Erhard

Hallo Karsten,
mit Interesse habe ich die Ausführungen in Teil 1 deines Blocks gelesen. Finde deinen Beitrag, um Licht ins Dunkel des Kameramarktes zu bringen, ausgezeichnet. Auf Teil 2 freue ich mich schon. Eines ist mir allerdings noch unklar. Warum werden die Sensorgrößen einmal in Millimetern und ein anderes mal in Zoll angegeben? Worauf bezieht sich denn die Zoll Angabe?

lg. Erhard

Manfred Scholz

Hallo Karsten,
habe Deinen ersten Bericht gelesen und fand die Ausführung gut.
Leider hat die geplante Fotoexkursion im April 2015 nicht statt gefunden. Vielleicht gibt es 2016 ein neuen Anlauf!
Z. Zt spekuliere ich mit einer Nikon D 5500, habe eine D 5100. Mir gefällt der schwenkbare Monitor. Was gegen eine Vollformatkamera für mich spricht.
Ich hätte noch einige fototechnische Fragen an Dich. Könnten wir über Mail in Kontakt tretten.

Nicht vergessen, Stiefel vor die Tür
Gru0 Manfred

Thomas Riedel

Hallo Karsten – dein Blog ist wieder spitze ????
Ich habe mich bewußt für die Nikon D 5300 entschieden. Es war zwar die D 5500 schon auf dem Markt, aber die ist für mich persönlich wieder ein Rückschritt, da keine GPS-Funktion mehr vorhanden ist. Ich hatte mal das Problem ( vor I-Phone-Zeiten ) dass ich auf einer Motorradtour etwa 4500 km in etwa 7,5 Tagen bewältigt habe und einen sehr schönen, bestimmten Ort nicht mehr so schnell wiederfinden konnte. Ich musste dann über Google-earth die komplette Küste von Korsika und Sardinien absuchen… – Das sollte mir nie wieder passieren. Also gab es danach eine „Knips-Kiste“ mit GPS: Sony DSC-HX 5V. Aber da man sich ja steigert, kam danach eine Bridge-Kamera: Die Nikon Coolpix P 520. Ebenfalls mit GPS ????.
Aber es ergab sich, dass mir Jemand gezeigt hat, was mit einer DSLR so alles möglich ist: Ich war von Langzeitbelichtungen fasziniert. Leider sind da die Möglichkeiten einer Bridge-Kamera sehr begrenzt… Daher dann die D 5300. Die habe ich zusammen mit dem 18-55er Kit-Objektiv erworben.
Da ich ja aber auch gerne Landschaftsfotografie mache, stellte sich mir die Frage nach einem Reise-Zoom-Objektiv. Die Wahl fiel dann auf das Tamron16-300mm F/3.5-6.3 Di II VC. Es war zwar für mich anfangs mehr als geplant, aber ich bereue es nicht – zumal es einen zusätzlichen Dichtring hat. – War für mein großes Urlaubsziel im Outback ebenfalls ein Kriterium. Zusätzlich habe ich die Kamera mit einem Silikon-„Überzieher“ geschützt, den schwenkbaren Bildschirm mit einer Schutzfolie versehen.
Dann habe ich mir noch 3 Graufilter mit unterschiedlicher Abstimmung und einen Polfilter besorgt. Da die Akkulaufzeiten für mich immer noch ein Problem sind, habe ich mir noch 3 Zusatzakkus besorgt. Und damit mir die Speicherkarten nicht ausgehen, habe ich etwa 10x 32 GB, 2x 16 GB und 1x 64 GB SD-Speicherkarten. Meistens von San-Disk, oder „die guten“ von Samsung.
Das Ganze ist in einer Case-Logic Tasche untergebracht, die zwei Seitentaschen hat. Dort ist das zweite Objektiv und zwei Ladegeräte untergebracht. So habe ich alles Griffbereit, auch wenn es mal spontan losgeht. – Klar ist das jede Menge Kram, aber ich denke, so bin ich für viele Fälle gerüstet.
Es geht aber noch etwas weiter: Natürlich habe ich ( inzwischen 3) Stative. Ich habe mich aber für das Manfrotto MKBFRA4-BH Befreie Reisestativ als häufigsten Begleiter entschieden. Das benutze ich aber, wenn ich auch etwas genau plane und weiß, wohin die Reise hingeht… ???? In Sydney gibt es eigentlich nur einen vernünftigen Platz, an dem man Harbour Bridge und Opera House komplett gut in Szene setzen kann – da habe ich mich auch einen Tag geplant mit der Ausrüstung und dem Stativ dorthin begeben. Ein anderes Beispiel war der Sonnenuntergang und Sonnenaufgang am Uluru. Natürlich schleppe ich die Ausrüstung nicht nur so lose mit mir herum. Ich habe dafür den Rucksack:Pacsafe Venturesafe 25L GII Reiserucksack. Der hat für mich ebenfalls viele Vorteile: Ich habe ihn im Handgepäck mit im Flugzeug ( mit der Kameratasche ), er ist speziell gesichert, damit man nicht mal eben mit einem Messer den Rucksack aufschlitzen kann und er hat ein Staufach für eine Trinkblase ( sehr praktisch, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist ). Im Seitenfach bringe ich dann mein Stativ unter, wenn es geplant losgeht. So kann ich bequem den ganzen Tag unterwegs sein. Da du auch verschieden Sensoren angesprochen hast: Es kommt auch vor, dass ich mir gedanklich dann einige „Skizzen“ von einem Motiv mache und auch mal vorab einige Fotos mit dem iPhone erstelle. Dafür habe ich dann zusätzlich noch das Joby JB01256 GRIP Night Gorillapod – passt bequem in die Hosen oder Jackentasche. Zwei Powerbänke sind dann ebenfalls in in der Jackentasche. – So, ich denke es ist etwas ausführlicher geworden, aber das ist für mich persönlich meine optimale Kameraausrüstung. Aber ich bin gerne für weitere Anregungen bereit ????
Ach ja – damit ich in Zukunft das Optimum aus den Bildern herausholen kann, ist natürlich der Kurs für Lightroom im Januar bei dir gebucht. ( Diverse Presets habe ich mir schon besorgt ) So kann ich mir sicher sein, dass mir das Ganze auch weiterhin Spaß machen wird.
Schöne Grüße vom
Thomas

Ju Tan

Hallo Karsten, beide Blogs sind sehr informativ und sehr hilfreich. Ich habe vor ca. 3 Jahren eine Canon EOS 60D gekauft und dann meinen ersten Workshop für Einsteiger bei Karsten besucht, bei dem ich schon viel mitgenommen habe. Sein Buch, welches mir heute immer noch Hilfestellung leistet, hat mich bewegt noch einen weiteren Blitzworkshop bei ihm zu besuchen. Seitdem bin ich zwar noch immer kein Experte, aber ich bin angefixt, habe viel Spaß an der Fotografie und entwickele mich weiter …danke, Karsten! Vor ca. einem halben Jahr bin ich von APS-C umgestiegen auf Micro 4/3 und habe mir eine OMD-EM1 gekauft. Beweggrund war in erster Linie das Gewicht und die äquivalenten Einstellmöglichkeiten einer DSLR Kamera. Die Haptik, die technischen Möglichkeiten und wie sie mit meiner Hand verschmilzt, macht sie zu meinem Werkzeug, welches immer dabei ist. Und die beste Kamera ist ja bekanntlich immer die ,die man dabei hat. Der Sensor ist eine große Umstellung gewesen, aber mittlerweile liebe ich ihn, da Freistellung nun mal nicht alles ist und mit lichtstarken Objektiven für meinen Geschmack nach, Systemen mit größeren Sensoren im Nichts nachsteht. Du schreibst, dass lichtstarke Festbrennweiten sehr teuer für dieses System sind. Jedoch kann man viele Linsen sehr gut für sehr erschwingliche Preise im Gebrauchtmarkt bekommen.
Beste Grüße
Jürgen

Dietmar Peter

Hallo Karsten,

Dein blog ist eine wirklich gute Entscheidungshilfe, Du bringst die Sache auf den Punkt.
Ich fotografiere mit einer Pana GH3, die ich günstig gebraucht erstanden habe. Vorteil für mich ist die gute Haptik in Verbindung mit dem geringen Gewicht, auch der Objektive.
Vor kurzem habe ich mir noch eine Sony A 7 zugelegt. Beeindruckt hat mich der Dynamikumfang des Sensors im Vergleich zur GH 3.

Liebe Grüße
Dietmar

Dalek Sander

Also „ein halbes Vermögen“ ist zwar relativ, aber bei geradezu unsozial niedrigen Preisen von knapp über 200,- Euro für ein 1.8/45 M. Zuiko Digital (Micro Fourth Thirds) darf man sich über die Vermögenslage des Schreibenden machen. 😉 Das 1.8/75 desselben Herstellers ist auch durchaus bezahlbar. Die PRO-Linsen von Olympus wiegen und kosten die Hälfte bis ein Drittel vergleichbarer Optiken für APS-C oder gar Kleinbildsensoren. Also für „People“-Fotografie nutze ich inzwischen am liebsten die OM-D mit den genannten Objektiven.

viele Grüße vom ehemaligen SLR-Fotografen (Kleinbild bis Mittelformat) – Willkommen im 21. JH 🙂

Ralf

Hallo Karsten, das sind gute Infos. Ich habe mich für eine Nikon 3300 entschieden, mit 300 Tele, 105 Normalobjektiv und einem 40 mm für den Nahbereich . Mein Probleme sind die richtige Blende zur Zeiteinstellung. Hier gibt es bestimmt in deinem Kurs ein paar Hinweise. Ich freue mich darauf. Vielen Dank vorab . Grüße Ralf

Yvonne

Hey!
Ich habe mir eine Nikon D7100 gekauft. Warum? Ich brauchte eine neu Kamera nachdem meine Sony Alpha 700 den Geist aufgegeben hatte und ich wollte unbedingt wieder zwei „Rädchen“ haben. Eines für Blende und eines für Zeit, da ich damit an der Sony super klar gekommen bin und auf das zweite Rädchen auf gar keinen Fall wieder verzichten wollte. Damit schränkte sich die Auswahl schonmal merklich ein, da die meisten erschwinglichen DSLR nur ein Rädchen haben. Die Nikon lag bzw. liegt mir gut in der Hand und so ist sie es geworden.
LG
Yvonne

Peter

Hallo, ich hatte mir vor ein paar Jahren eine gebrauchte Nikon D60 zugelegt, die auch klasse war. Dann habe ich für die D3200 entschieden, liegt gut in der Hand und ist eigentlich leicht zu bedienen, viele Funktionen die ich bestimmt noch nicht heraus gefunden habe :), dazu noch paar Objektive 50mm, 18-55mm und ein 18-200 mm.
Karsten… dein Kurs hier ist echt klasse 🙂
mfg
Peter

Monika

Hallo Karsten,
wie in den letzten Tagen bereits geschehen, halte ich mich derzeit viel in deinem Blog auf.
Ich kann nur bestätigen, daß mir dein Vortrag zum Thema wirklich eine Entscheidungshilfe war. Bin davon überzeugt, das ich ohne diese Denkanstöße bei der Canon 5D Mark IV gelandet wäre, die u.a. kein Schwenkdisplay hat, was mir doch am Herzen liegt.
Durch den Beitrag bin ich in mich gegangen und habe mich tatsächlich gefragt, was ich eigentlich gerne machen möchte und vor allem wann ich das denn tue.
Somit fiel mir die Entscheidung nicht mehr schwer mich für die Canon 80D zu entscheiden.
Derzeit nutze ich die 70D und bin grundsätzlich mit dem Upgrade in der 80D zufrieden.
Wie du es ja bereits erläutert hast, stecke ich dann doch lieber das nicht für die Vollformat investierte Geld in ein gutes Objektiv.
Bin sicher, wenn ich alle deine guten Tips zum besseren Fotografieren beherzige, kommen sicher auch bald gute Ergebnisse raus.
VG, Monika

Monika M.

. . .werde ich gerne machen. Bin im Febr. 2018 in Südafrika und da wird sich zeigen, was ich hier gelernt habe 🙂

Da ich mich ja jetzt an Lightroom traue, mache ich mir nicht mehr so viel Sorgen ordentliches Bildmaterial in das dann entstehende Fotobuch zu verewigen.

Thomas

Hallo Karsten!
Angefangen hat alles bei mir mit einer D60, so zum probieren. Sehr schnell hatte ich allerdings bemerkt, die hat ihre Grenzen, allein schon, weil sie eben nur die SW- Objektive für den Autofocus nutzen kann und für größere Objektive einfach zu leicht war. Dann mal ein Versuch mit einer D200, dann kam die 7000, die 7100(welche mich übrigens mit immer wieder auftauchenden Sensorfleecken langsam in den Wahnsinn treibt, obwohl die zu 95% mit ein und dem selben Objektiv betrieben wird) und jetzt mal so eine ältere aber durch den CF- Slot doch noch bessere D300s. Alles gebraucht zugelegt, das reicht für einen Hobbyfotografen. Mein Traum wär die D500, allerdings sind dafür die Speicherkarten preislich ein Albtraum. Naja, wie du schon schreibst, vor dem „losziehen“ überlegen, was mach ich heute und das auch nur einpacken, sonst machst mal ne Testwanderung mit knapp 9kg Ausrüstung auf dem Rücken😂.
Ich hab auch schon verschiedene Objektive gehabt aber Nikol bleibt Nikkor, auch wenn du was anderes meinst😁. Mittlerweile ist mein Park auf 8 Objektive angewachsen, dabei sind ein paar ältere AF- Objektive, die aber meiner Ansicht nach einfach von der Vergütung her besser sind wie die AF-S. Und Vorteil ist auch, die funktionieren eben problemlos an meinen Kameras, da die alle zusätzlich noch einen internen Stellmotor besitzen, was eben an einer 3000er und 5000er Serie nicht möglich ist.
Als Macro besitze ich da das Nikkor AF 105mm mit Blende 2,8, war auch ein Schnäppchen gebraucht, vom Vorbesitzer nur 2x kurz getestet. Kleiner Tip: Macro nur Freihand, wenn man absolut ruhig ist, sonst lieber ein Stativ und Fernauslöser.
Anbei ein Foto mit dem Objektiv.
Gruß Thomas.

Thomas

Danke dir. Ja, das hat mein Kameraservice mir auch schon bestätigt. Naja, momentan muss es gehen, bis ich mir mal ein anders leisten kann.
Das Bild hab ich völlig „blauäugig“😂 geschossen, mit wenig Ahnung von Macro.