In Teil 1 ging es um den richtigen Kamerakauf. Heute kommen wir zu den Objektiven – und zu der Frage, welche Brennweiten-Bereiche wirklich sinnvoll sind.
Welche Kamera und welches Objektiv passen zu dir? Mein kostenloser Kamera- und Objektivhelfer grenzt es dir in wenigen Minuten ein.
Welche Brennweite brauchst du wirklich?
Als ich jung war, träumte ich davon, alle Brennweiten zu besitzen. Mit meiner ersten Kamera musste ich dann mit einem einzigen Normalobjektiv klarkommen – und habe damit gelernt, dass das völlig reicht. Ich weiß also gut, was in deinem Kopf vorgeht, wenn du an den Ausbau deiner Ausrüstung denkst.
Einsteiger denken oft, sie bräuchten Objektive von 8 bis 600 mm und mehr. Dem ist nicht so – aus zwei handfesten Gründen:
- Du musst den Brennweitenbereich nicht lückenlos abdecken.
- Für tolle Fotos brauchst du keine extremen Brennweiten.
Bevor wir zur Kaufstrategie kommen, schauen wir uns aber erst an, was die einzelnen Brennweiten überhaupt leisten. (Alle folgenden Angaben beziehen sich auf das verbreitete APS-C-Format; ganz unten im Fazit nenne ich die Werte für die anderen Sensorformate.)
Welche Brennweite wofür? – die Übersicht
Weitwinkel, Normal und Tele – was sie zeigen
Grob gesagt: Je kürzer die Brennweite, desto mehr passt ins Bild (Weitwinkel); je länger, desto näher holst du Entferntes heran (Tele). Dazwischen liegt die Normalbrennweite, die ungefähr so abbildet, wie wir die Welt wahrnehmen. Die folgende Tabelle ist eine Faustregel – sie zeigt dir, welcher Bereich (in APS-C-Brennweiten) für welche Motive typisch ist:
| Bereich (APS-C) | Charakter | Typische Motive |
|---|---|---|
| unter 17 mm | Ultraweitwinkel | Architektur, Innenräume, weite Landschaft |
| 17–35 mm | Weitwinkel | Landschaft, Reportage, Street |
| ca. 35 mm | Normal | Alltag, Street, Dokumentation |
| 50–85 mm | leichtes Tele | Porträt (schöne Freistellung) |
| 85–300 mm | Tele | Sport, Tiere, Details aus der Ferne |
| Makro (z. B. 100 mm) | Nahbereich | Blüten, Insekten, kleine Details |
Hinweis zum Sensorformat: Diese Werte gelten für APS-C. An einer Vollformatkamera entsprechen denselben Bildwinkeln etwa um den Faktor 1,5 längere Brennweiten – ein „Normal“ liegt dort bei rund 50 mm. Das Prinzip (kurz = weit, lang = nah) bleibt aber gleich.
Du brauchst nicht jeden Millimeter
Es ist sogar sinnvoll, bewusst Lücken im Brennweitenbereich zu lassen. Wer wirklich alles vom Fisheye bis zum extremen Tele abdecken will, schleppt doppelt so viel Equipment mit sich herum wie nötig – und wechselt ständig Objektive, statt zu fotografieren. Dabei ist es viel einfacher, ein paar Schritte vor oder zurück zu gehen, als wegen ein paar Millimetern das Objektiv zu tauschen.
Selbst wenn du mehrere Zooms besitzt, kannst du das Universalzoom (17–55 mm) oft zu Hause lassen und stattdessen eine leichte 35-mm-Festbrennweite einpacken. Und mit reinen Festbrennweiten reichen meist drei: ein Weitwinkel, ein Normalobjektiv und ein leichtes Tele. Weniger Optionen heißt am Ende mehr fotografieren – weil du dich um dein Motiv kümmerst statt um Technik.
In der Praxis reicht den allermeisten ein Universalzoom (17–55 mm): Vom Weitwinkel über die Normalbrennweite bis zum leichten Tele hast du damit alles dabei und deckst rund 80 Prozent aller Motive ab. Interessieren dich zusätzlich Tiere und Sport, ergänzt du ein Telezoom (etwa 55–200 oder 55–300 mm).
Nimm nichts doppelt mit
Ein verbreiteter Fehler ist es, Objektive einzupacken, deren Brennweitenbereiche sich überschneiden. Hast du schon ein 10–24-mm-Superweitwinkel dabei, brauchst du nicht zusätzlich ein 17–55-mm-Universalzoom – die Überschneidung ist nur Ballast. Entscheide dich im unteren Bereich für eines der beiden.
Bevorzuge außerdem Objektive, die zwei Dinge können. Ein lichtstarkes Makroobjektiv mit 100 mm und Blende 2,8 ersetzt dir zum Beispiel praktisch ein 70–200-mm-Telezoom mit Blende 2,8 – ist dabei kleiner und leichter und kann zusätzlich den Nahbereich. Genauso lohnen sich lichtstarke Festbrennweiten: Sie sind ein Objektiv für Tageslicht und für wenig Licht in einem.
Spar dir die Extreme
Über viele Jahrzehnte arbeiteten Fotografen fast ausschließlich mit einer einzigen festen Normalbrennweite – und schufen damit Klassiker. Es wäre also gar keine schlechte Idee, eine Brennweite um die 35 mm zu besitzen und gelegentlich nur damit loszuziehen.
Je weiter du von der Normalbrennweite abweichst – in Richtung Weitwinkel (unter 17 mm) oder Tele (über 300 mm) –, desto seltener nutzt du sie und desto größer, schwerer und teurer werden die Objektive. Teurer übrigens nicht, weil sie bessere Bilder machen, sondern weil sie in kleineren Stückzahlen und aufwendiger gefertigt werden. Solche Extreme nutzt du nur einen Bruchteil der Zeit – tragen musst du sie aber die ganze Zeit.

Ein kleines Profigeheimnis: Selbst Profis besitzen solche Extreme oft gar nicht. Wer einmal ein Fisheye oder ein 400 mm mit Blende 2,8 braucht, leiht es für einen Tag. Ist dir das zu teuer? Dann kauf diese selten gebrauchten Objektive erst gar nicht – so hast du jederzeit das Geld fürs Ausleihen. Je mehr du fotografierst, desto klarer wirst du merken: Ein Normalobjektiv ist für sehr viele Fotos einfach perfekt.
Fazit – Empfehlung je Kamerasystem
- Du brauchst nicht jeden einzelnen Millimeter Brennweite.
- Gib kein Geld für doppelte Brennweitenbereiche aus.
- Spar dir die extremen Brennweiten.
- DU machst das Foto, nicht dein Equipment.
Und hier die konkreten Brennweiten-Faustregeln für die in Teil 1 vorgestellten Kamerasysteme:
Vollformat: ein Universalzoom 24–70 mm und – wenn Tiere oder Sport dein Thema sind – ein Telezoom 70–200 mm. Achtest du auf lichtstarke Objektive (Blende 2,8), brauchst du vorerst nichts weiter, solange du dich nicht spezialisierst.
APS-C: die Bereiche 17–55 mm und 55–300 mm. Durch den Crop-Faktor hast du hier schon sehr lange Brennweiten, die selbst auf Safari viel möglich machen. Magst du es lichtstark, ergänzt du eine Festbrennweite mit 35 mm (allgemein) oder 50 mm (Porträt) – für wenig Licht und für Porträts mit geringer Schärfentiefe.
MFT (4/3 Zoll): die Bereiche 14–42 mm und 42–150 mm. Da der Sensor kleiner ist, wird ein besonders lichtstarkes Objektiv für Porträts und wenig Licht hier deutlich teurer. Fotografierst du sehr gern mit geringer Schärfentiefe oder bei schlechtem Licht, fährst du mit einer APS-C-Kamera meist günstiger.
Kompaktkameras: Wähl von vornherein eine Kamera mit großem Brennweitenbereich und achte darauf, dass der Weitwinkel nicht zu schwach ausfällt – dort haben solche Kameras meist ihre Schwäche, während sie im Tele glänzen.
Mit diesen Bereichen sind die allermeisten Fotografen bestens ausgestattet. Andere Brennweiten brauchst du nur, wenn du dich auf eine bestimmte Nische spezialisierst – aber das ist ein eigenes Thema.
Wenn du nicht nur die richtige Ausrüstung zusammenstellen, sondern deine Kamera von Grund auf sicher beherrschen willst, ist Kamera verstehen der passende nächste Schritt – denn am Ende macht nicht das Objektiv das Foto, sondern du.
Mehr Ausrüstungs-Tipps
- Monitor für die Bildbearbeitung
- Kameraausrüstung zusammenstellen (Teil 1)
- Kameraausrüstung zusammenstellen (Teil 2) (dieser Beitrag)
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- Zubehör für die Nachtfotografie
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????Ich bin immer wieder von solchen Beiträgen von dir begeistert. Sind für mich sehr informativ und wertvoll ???? Dankeschön
Dankeschön 🙂
Hallo Karsten, ich finde Deinen Blog prima und werde ihn weiter verfolgen. Vlg, Markus
Besten Dank 🙂
Hallo Karsten,
ich finde es immer wieder toll, wie du dich auf deine unnachahmliche Art den Themen annimmst????????.
Ich hoffe du hast weiterhin viel Spaß an deinem Blog und wir können noch viele informative Beiträge von dir „aufsaugen“.
Vielen Dank.
Ich danke dir auch, Olaf.
Da wird noch einiges kommen! 🙂
Hallo Karsten,
auch ich bin von deinen Beiträgen sehr begeistert, sehr informativ und wertvoll.
Ein großes Dankeschön!
Danke dir Brigitte. Das motiviert! 🙂
Nun habe ich beide Artikel über das optimale zusammenstellen meiner Kameraausrüstung gelesen
und stelle fest, ich habe Schwein gehabt. 🙂
Mir hing schon seit Ewigkeiten der Wunsch in der Nase einen etwas „besseren“ Fotoapparat zu haben und damit gute Fotos zu machen.
Nun habe ich mir den Wunsch erfüllt. Es ist eine EOS 700D geworden mit einem 18-55mm Objektiv und einem 75-300mm.
Nun heißt es erst einmal Geduld üben, die Cam kennen zu lernen und das Auge zu schärfen.
Bitte schreibe weiter so tolle Artikel, ich werde sie verschlingen. Danke
Wunderbar!!!! 🙂
Habe Teil 1 und Teil 2 durchgelesen, vieles wusste ich schon manches wurde mir doch klarer. Bei vielem werden einem die Augen geöffnet! Deine Art des „Aufklärens“ finde ich super und deckt alle Bereiche ab! Danke das du dich so engagierst! Freue mich schon auf die folgenden Teile deines Workshops!
LG
Helmut
Hallo Helmut, ich danke für’s Lob! 🙂
Hallo Karsten
Ich habe nun auch beide sehr informativen Beiträge durchgelesen. Ob ich nun eine wirklich optimal zusammengestellte Kameraausrüstung besitze, kann ich nicht endgültig beantworten. Aber ich möchte mal gerne etwas zu meiner Ausrüstung schreiben.
Die erste Kamera, eine Sony Alpha 200 habe ich mir vor einigen Jahren aus finanziellen Gesichtspunkten gekauft, ohne wirklich über deren speziellen Einsatz nachzudenken. Ein Traum von einer eigenen Kamera bestand da schon seit meiner Kindheit.
Durch das später aufkommende Interesse an der Hunde und Sportfotografie habe ich mir zu dem Kitobjektiv (18-70 mm) ein Telezoom Objektiv (70 – 300mm) dazugekauft. Leider stieß die Kamera bei den Sportaufnahmen auch sehr schnell an ihre Grenzen, insbesondere was die Geschwindigkeit der Serienbilder betraf. Und so fiel meine Entscheidung nun auf die Sony Alpha 77 II.
Die Entscheidung für die 2. Kamera fiel natürlich auch in Hinsicht des schon bereits vorhandenen Equipments. Doppelt kaufen wollte ich da auch nichts. Bei dieser Kamera habe ich noch ein komplettes und von der Bauweise sehr kompaktes Universalobjektiv (18 – 270mm) mit erhalten.
Für Sportaufnahmen wechsele ich aber dennoch gerne auf das o.g. Teleobjektiv, da es auch besser vergütete Linsen hat. Dies sieht man den Bildern dann auch teilweise an.
In der letzten Zeit habe ich mir noch ein 50 mm Festbrennweiten-Objektiv (das Normale mit f/1.8) gekauft. Es war gleich eine neue und auch positive Erfahrung beim Fotografieren, so dass bei mir auch eine Reihe Fotos mit 50 mm Brennweite entstanden sind.
Da ich auch im Bekanntenkreis gerne gefragt werde, welche Kamera von welchem Hersteller soll ich mir kaufen, antworte ich genauso wie du, dass es völlig egal sei, da die namhaften Hersteller bei vergleichbaren Kameras in einer Preisklasse liegen. Zumeist waren es Anfragen von Bekannten, die noch nicht an vorhandene Zubehörteile gebunden waren. Mit Hilfe deines Artikels kann ich jetzt natürlich auch die Bekannten detailliert fragen, was fotografiert werden soll, um kann dann auch noch auf die Kameraarten und verschiedenen Sensorgrößen eingehen.
Meine Erfahrungen mit dem APS-C Sensor sind bisweilen sehr positiv. Die Kameras sind sehr universell einsetzbar. Das Gesamtgewicht der Kamera bei Touren ist erträglich.
Hi Mathias, vielen Dank für die ausführlichen infos! 🙂
Schön, wenn meine Artikel weiterhelfen.
Ja, das APS-C-Format ist die eierlegende Wollmilchsau – von allem und für alle etwas. 🙂
Erstmal vielen Dank für die persönliche Mail, diese 2 Lektionen haben mir auch sehr geholfen.
Hallo Martin,
schön, wenn es dich weiterbringt! 🙂
der Karsten
Hallo Karsten, ich habe eine Panasonic DMC-FZ200 Lumix. Ich habe jetzt mit 62 Jahren endeckt das fotografieren viel Spass macht. Ich hoffe das Du mir wirklich ein paar nützliche Tips geben kannst.
Hi Christian, klar, da kommt noch so einiges. 🙂
Ich wollte heute den schönen Mond aufnehmen, habe den wahlschalter auf IA gestellt der himmel war Blau und nicht Dunkel. Vieleicht kannst Du mir einen Tip Geben. Würde mich Freuen. Ich habe die Lumix DMC-FZ200
Hey Christian,
meine Glaskugel ist gerade in Reparatur. 😉 Kann deshalb aus der Ferne und ohne das Bild zu sehen, nichts dazu sagen.
Schick mir das Originalfoto per Email, dann bekommst du Antwort. 🙂
der Karsten
Hallo Karsten,
vielen Dank für den 2Teil.
Ich habe eine Verständnisfrage.
Wieso ersetzt ein Markoobjektiv mit 100mm ein Tele mit70 – 200 mm?
Ich kann doch, mit 200 mm näher ranzoomen als mit 100 mm.
Stehe da irgendwie auf dem Schlauch.
Liebe Grüße Tine
Naja, direkt ersetzen tut es das natürlich nicht. Wenn du 70, 71, 72 ………199 und 200 mm unbedingt brauchst.
Aber wenn es darum geht, möglichst wenig mitzunehmen (einige Zeilen weiter oben schreibe ich „Nimm auch Objektive mit, die zwei Dinge können.“), bist du mit dem 100er Makro gut gerüstet. Unter diesem Gesichtspunkt ist das gemeint. Ok?
Lieber Karsten,
in diesem Sinne okay.
Schöne Feiertage.
Liebe Grüße Tine
🙂
Hallo Karsten,
Vielen Dank für Deine Antwort.
Mir geht es so, dass ich oft das Gefühl habe, dass ich gerade die Brennweite nicht habe, die ich gerade brauchen könnte 😉
und manchmal kann man den Standpunkt nicht in der gewünschten Weise verändern 🙁
Deswegen werde ich mal den Versuch mit dem 16- 300 wagen.
Frohe Weihnachten
Tine
Damit hast du dann auf jeden Fall all das, was der „Normalfotograf“ so üblicherweise braucht! 🙂
Kosten im Griff, Nutzen maximiert – so soll das! 🙂
Hallo Karsten,
ich habe seit geraumer Zeit eine Canon D1000 Eos, mit dem EFS 18-55 mm KIT… Habe mir kürzlich das Objektiv Sigma APO DG 70-300mm dazugekauft…
Für herkömmliche Bilder aus der Ferne sowie Bilder aus dem Tierbereich, und sich mit all dem vertraut zu machen, sollte das doch für’s erste reichen, oder?
Lieben Gruß
Martina
Auf jeden Fall, Martina!! 🙂
Guten Morgen Karsten,
Ich Lese nunmehr seit gut 2 Jahren gern deine Beiträge, schaue deine Bilder an und versuche jegliche Tipps zu befolgen welche von dir sehr angenehm rüberkommen. Ich habe zwar derzeit eher wenig Zeit um wirklich dem Hobby Fotografie nachzugehen, trotzdem oder gerade deswegen wollte ich nichts schweres sondern eher leichtes um meinen Sohn (1 1/2) sowie Unterwegs trotzdem viele Momente festhalten zu können.
Ich erwarb eine Panasonic DMC-G81MEG-K inkl. 12-60mm 3.5-5.6 sowie einem Sigma 30mm 1.4. Jetzt frage ich mich ob ich mit dieser Kombination überhaupt glücklich werden kann?
Vorhaben:
– Meinen Sohn in jeglichen Situationen
– Unsere Bergtouren in Tirol
Hast du diesbezüglich Tipps für das perfekte Objektiv oder meinst das ich damit bereits relativ gut aufgestellt bin.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Jens
Du bist meiner Meinung nach perfekt aufgestellt!
Gelingen dir damit keine guten Fotos, liegt es an deinen Fähigkeiten und du solltest etwas dazulernen!
Hallo Karsten, danke, das du mich jetzt mal etwas auf den Boden der Tatsache herunterholst. Naja, ein 200-600mm mit f2,8 ist schon noch mein Traum für Wildlife (Vogelfotografie). Aber Träumen darf man ja wohl noch😂.
Gruß Thomas und: bitte weiter solche Beiträge.
Wird gemacht! 🙂
Hallo Karsten
Ich bin hier auf deinen Blog Beitrag gestoßen weil ich hier im WWW antworten suche für eine festbrennweiten Kombination die Sinn machen .
Mein System ist Sony A7iii
Zurzeit habe ich das Sony 20mm 1.8 im Einsatz .
Nun überlege ich mir eine zweite festbrennweite anzuschaffen .
Ich fotografiere gerne Landschaften habe auch schon mal anderes ausprobiert wie Tier oder Street aber irgendwie komm ich immer wieder auf Landschaftsfotografie und Nachtfotografie das ist so meins .
Sollte es noch weitwinkliger sein 14er oder doch eher in die Richtung 35er 50er
Bin mir unschlüssig,hoffe du hast einen guten Tipp für mich 😊
LG Marcel
Hallo Marcel,
danke für die Frage! 🙂
Ich habe einen Tipp: Überlege doch mal, WARUM du eine neue Optik willst? Gibt es etwas, was du mit deiner derzeitigen Ausrüstung nicht hinbekommst? Dann würde dir etwas fehlen und du weißt, was deine Ausrüstung nicht kann. Dann erst kannst du gezielt Geld ausgeben.
Die Frage kannst du dir dann auch selbst beantworten: Du bekommst nicht genug vom Motiv drauf? Dann nimm ein weitwinkligeres Objektiv. Du bekommst immer zu viel drauf? Dann nimm eine längere Brennweite. So einfach isses… 😉
Oder geht es um die Lichtstärke für Fotos der Milchstraße u.ä.? Dann kauf alle drei, denn über kurz oder lang brauchst du die ohnehin.
Solange du darauf keine Antwort hast, darfst du kein für neues Equipment Geld ausgeben! Wäre ja sinnlos. Es sei denn, das Geld juckt auffem Konto und muss unbedingt ausgegeben werden. 😉