Alles scharf von vorn bis hinten

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Gehörst du auch zu den Menschen, die sich fragen, wie man in einem Foto alles von vorne bis hinten scharf bekommt? Du bist in allerbester Gesellschaft! In meinen Fotokursen merke ich immer wieder, dass dies offensichtlich eine größere Hürde darstellt, als es in Wirklichkeit sein müsste.

In diesem Artikel hatte ich schon die Kriterien für die Schärfentiefe genannt: Sensorgröße, Blende, Brennweite und Abstand. Wählst du die richtige Kombination aus all diesen Punkten, dann kann alles von vorne bis hinten scharf werden.

foto alles scharf
Alles von vorne bis hinten scharf – deine Kamera kann das!

In diesem Zusammenhang geistert auch immer wieder ein sperriger Begriff durch das Internet: Die hyperfokale Entfernung. Wenn du genau wissen willst, was dahinter steckt, dann lies bitte diesen Artikel bei Wikipedia. Bist du so wie ich, also eher praxisorientiert, dann spar dir die Wikipedia und lass mich dir erklären, wie es praktisch und einfach geht.

Was du brauchst für Fotos, die von vorne bis hinten alles scharf zeigen, ist

  • ein Weitwinkelobjektiv,
  • eine kleine Blende und
  • die Entfernungseinstellung auf den richtigen Abstand.

Doch schauen wir uns die Komponenten im Einzelnen an.

Die Brennweite

Nur Weitwinkel-Brennweiten haben von Haus aus eine große Schärfentiefe. Du wirst es also niemals schaffen, mit einem Tele alles von vorne bis hinten scharf zu bekommen!

Dabei kommt es auf einen Millimeter nicht an: Um die folgenden Brennweiten herum hast du schon praktisch alles von vorne bis hinten scharf. Denn wichtiger ist es, das Hauptmotiv komplett scharf abzubilden, als wirklich eine 100%ige Schärfentiefe von vorne bis hinten.

Stell dein Zoom also auf die folgende Werte:

  • Vollformat: 28 mm
  • APS-C: 18 mm
  • 4/3 Zoll: 14 mm
  • Kompaktkameras: 4 mm
[alert-announce]Warum ich in diesem Artikel in verschiedene Kameras klassifiziere? Weil diese Kameras unterschiedlich große Sensoren besitzen. Und die bringen unterschiedlich viel Schärfentiefe mit: Je kleiner der Sensor, umso größer die Schärfentiefe.

(Aber du darfst jetzt auf keinen Fall daraus schließen, dass größere Sensoren schlechter sind. Für verschiedene Spielarten der Fotografie werden jeweils unterschiedliche Sensoren gewählt, weil sie dort ihre Stärken ausspielen.)[/alert-announce]

Um nun alles von vorne bisschen scharf zu bekommen, finde also zuerst heraus, welche Sensorgröße deine Kamera hat. Diese Angabe findest du in der Bedienungsanleitung unter den technischen Daten.

Und wie praktisch: Die o.g. Brennweiten sind gaaaaaaanz zufällig die weitwinkligsten Brennweiten an üblichen Kitobjektiven. Ein Schelm, wer dahinter keine Absicht der Hersteller vermutet. 🙂

Die Blende

Nur, wenn du deine Blende weit schließt, bekommst du viel Schärfentiefe. Mit kleinen Blenden (= großen Blendenwerten, z.B. Blende 16) erhälst du so die Möglichkeit, alles von vorne bis hinten scharf zu bekommen. Mit einer weit geöffneten Blende ist das niemals möglich!

Lies hier, welche Kameraautomatik dir Zugriff auf die Blende gestattet.

Verwende also als Faustregel die folgenden, genannten Blendenwerte. Auch hierbei willst du beachten, dass deine Sensorgröße darüber entscheidet, mit welcher Blende du fotografieren solltest. Denn die verschiedenen Sensoren  bringen von sich aus unterschiedlich große Schärfentiefe mit.

  • Vollformat: Blende 22
  • APS-C: Blende 16
  • 4/3 Zoll: Blende 11
  • Kompaktkameras: Blende 8

Übrigens willst du die Blende nicht weiter schließen, als die hier genannten Werte. Auch wenn du das an deiner Kamera einstellen kannst, sind weitere geschlossene Blenden gar nicht empfehlenswert. Denn wenn du über die oben genannten Werte hinausgehst, riskierst du Beugungsunschärfen und das gesamte Bild wird unscharf.

Scharfstellung

Um alles von vorne bis hinten scharf zu bekommen, kommt dem Punkt, auf den du scharf stellst, eine besondere Bedeutung zu. Die Schärfentiefe, die sich aus den oben genannten Kombinationen aus Sensor, Blende und Brennweite ergibt, musst du nun optimal im Motivraum platzieren. Und das tust du durch das Scharfstellen.

Platzierst du die Schärfentiefe zu weit vorne, „verschenkst“ du die Anteile der Schärfentiefe, die nun hinter der Kamera liegen. Stellst du hingegen zu weit entfernt scharf, „verschenkst“ du Teile der Schärfentiefe an die Unendlichkeit (weiter entfernt, als unendlich scharf zu stellen, macht wenig Sinn, oder?!).

Also wäre es wohl perfekt, wenn du irgendwo in der Mitte scharf stellst. Doch wo genau ist das?

Jetzt kommt die hyperfokale Entfernung ins Spiel – denken viele. Doch viel einfacher ist es hingegen, folgende Erfahrungswerte zu nutzen.

  • Vollformat: 1,30 m
  • APS-C: 1,30 m
  • 4/3 Zoll: 1,30 m
  • Kompaktkameras: 1,30 m

Wuuuuuusssss????! Spinnt der Kettermann jetzt? NEIN!!!

Es ist kein Scherz: Stell auf 1,30 m scharf und die Schärfentiefe beginnt bei ca. 60 cm und geht bis in die Unendlichkeit. Bei allen Sensorgrößen. Wirklich! 🙂

foto alles scharf
An praktisch jeder Kamera findest du diese Markierung. Sie zeigt die Ebene an, in der der Sensor eingebaut ist (aber natürlich mittiger, hinter dem Objektiv). Von hier an gemessen bei 1,30 m willst du scharfstellen, wenn alles von vorne bis hinten scharf werden soll.
[alert-announce]Du glaubst mir nicht, dass das so einfach sein kann? Rechne nach: Im Netz gibt es massenhaft Schärfentiefe-Rechner (engl. DOF calculator), auch als App für dein Smartphone erhältlich (z.B. Digital DoF, deep focus, DOF Calculator). Einfach Sensor, Blende, Brennweite und Abstand eingeben und schon hast du die Schärfentiefe, die sich ergibt.[/alert-announce]
foto alles scharf
Alles von vorne bis hinten scharf? Ein Klacks für deine Kamera und eine Leichtigkeit für dich!!!

Wusstest du, das es so leicht sein kann, alles von vorne bis hinten scharf zu bekommen?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar, wenn ich dir helfen konnte. Warum? Ein Künstler braucht Applaus! Dein Kommentar motiviert mich zu weiteren Artikeln. Übrigens darfst du gerne ein Pseudonym statt deines echten Namens angeben. Und deine E-Mail-Adresse ist bei mir sicher und wird nicht an Dritte weiter gegeben.

Vielen Dank im Voraus. 🙂

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Brigitte Dürr

Auch dieser Artikel – wie der gesamte Kurs – super interessant – Danke für diese ausführlichen Lernschritte!
Ich habe Dich gerne weiter empfohlen!
Grüße

Bärbel

Applaus !!!!

Machst Du jetzt auch weiter 😉

Brigitte Hermes

Hallo Karsten,
vielen Dank für deine tollen Tipps und Erklärungen! 🙂
Grüße

Natari

Hallo Karsten,
im Moment ist die Schärfe von Vorne bis Hinten mein größtes Problem beim fotografieren. Werde gleich durchstarten und deine Tipps ausprobieren ????

thorsten sander

jetzt kann ich durch starten. das habe ich doch in deinen kurs gehabt mit den 1,30meter auf der wiese mit dem baum

das Große V.

Hallo, Karsten

Ich bin heute Neuling auf deiner Seite – wie kann es denn also sein, dass ich diese nicht schon vor
3 Jahren entdeckt habe? – so what.

Gefunden habe ich diesen intelligenten Platz an Wort und Wissen und Humor, als ich nach Superweitwinkelobjektiven und deren Leistung recherchiert habe.

Das ist von daher schön: Ich liebe die „Arbeit“ mit dem SWW, besitze selbst ein 10 mm Walimex an einer Canon 70D. Dieses Objektiv ist hervorragend, sowohl Randschärfe und natürlich auch die generelle Schärfe passen. Es stimmt auch die Entfernungsskala am Objektiv, und selbst die sonstige Verarbeitung ist sehr hochwertig – alle möglichen Funktionen sind manuell zu bedienen, das gefällt mir.

Angefangen, habe ich mit einer Canon 550 und einem Zoom von 18-135 mm. Beides blieb eineinhalb Jahre in meinem Besitz…
Danach habe ich mir die Canon 70 D angeschafft, das hervorragende 40 mm-Pancake und das Walimex – mehr benötige ich nicht – Nahaufnahmen, mache ich übrigens mit einer Raynox Nahlinse, in Verbindung mit der 40 mm-Objektiv

Dein E-Book, werde ich mir die Tage aufspielen….

Gruß

V.

Daniel

Hallo Karsten, vielen Dank für den Artikel. Etwas habe ich noch nicht so ganz verstanden: die Sache mit den 1,30m. Es mag vielleicht blöd klingen, aber wie stelle ich denn auf 1,30m scharf? Auf dem Objektiv steht es nicht. VG Daniel

Johannes

Mannomann, wäre ich nur schon früher auf deine Seite gekommen. Die Frage von Daniel trifft genau den Punkt, ich hatte eigentlich alles verstanden bei hyperfokaldistanz usw, aber wie ich nun schlussendlich scharf stelle, habe ich bei keinem Artikel, auch nicht in meinen Fotobüchern kapiert. Es ist nicht zu glauben, dass gerade solche einfachen Dinge einem Kopfzerbrechen machen können. Im übrigen, das mit den 1,3 m habe ich in den hyperfokal Rechnern ausprobiert, es ist zum totlachen, bei der Landschaftsfotografie alles paletti!! Jetzt kann ich mich endlich mitmeiner neuen Kamera Kamera und meinen objektiven austoben. Im Gegensatz zu sonst, habe ich mich fast durchgängig mit den ganzen Tasten, Einstellungen und Möglichkeiten der Kamera befasst, da ich einmal eine Kamera ganz beherrschen wollte. Das war auch gut so, aber jetzt geht’s ans richtige fotografieren. Mein größter Spaß sind Foto Spaziergänge für Landschaft fotografieren. Dabei entspanne ich mich total, gerade und wenn ich für ein gutes Bild mir eine halbe Stunde Zeit nehme! Euch allen noch viel Spaß und danke Gruß Johannes

Katrin

Hey Karsten 🙂 bin ich froh hier gelandet zu sein… ich dachte schon die ganze Zeit das ich zu hohe Ansprüche habe, was das fokussieren und die Schärfe angeht:( ich habe immer versucht auf sehr weit entfernte Objekte scharf zu stellen und war nur frustriert 🙁 ich habe eine Sony Alpha 6300 mit dem Sigma 16mm.

Und jetzt, ja bitte ich steh wirklich auf der Leitung.. woher weiß ich denn das ich jetzt 1.30 weit weg bin?? Hab ja kein Maßband mit 😬

Und funktioniert die Technik genau so mit Festbrennweiten ? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen

Katrin

Das ist ein Toller Tip 🙂
Das werde ich mal üben.
passen aber die 1.30 m auch bei einer Brennweite von 16mm an Aps-c?
Der Rechner sagt mir was von 171? Kann das hin kommen oder kann ich trotzdem die 1.30 nehmen ? Vielen Dank für deine Geduld

Peter

Moin,

130 cm – ohje, was hätten dieses Wissen mir alles erspart 🙂

Sehr schön und nett erklärt und wieder ein Stück näher am perfekten Foto.

Danke P.

Nicole Bogo

Hallo Karsten

Ich bin per Zufall auf deine Seite gestossen. Hast du mir vielleicht eine Objektivempfehlung was Weitwinkel angeht. Ich fotografiere mit einer Canon EOS 5D Mark IV. Bin etwas überfordert was das Angebot im Netz angeht.
Vielen Dank, dass du dein Wissen so mit uns teilst!
Liebe Grüsse
Nicole

Nicole Bogo

Hallo Karsten

Vielen Dank für deine Hilfe. Ich brauche das Objektiv Gruppenbilder oder zum Beispiel einen grossen, gedeckten Tisch. Ich habe ein Canon 24-105mm und damit bekomme ich das einfach nicht hin.

Liebe Grüsse
Nicole

Nicole Bogo

Hallo Karsten

Ich hab mich etwas durchgelesen aber bin mir immer noch nicht schlüssig welches Weitwinkel…hast du mir eine Enpfehlung?

Nicole Bogo

Gut. Ich versuche es! Danke

Nicole Bogo

Hallo Karsten

Es hat funkitoniert! Unglaublich!!! Echt super!

Vielen, vielen Dank!

Ulrike

Hallo Karsten,
ich habe diese Einstellungen schon manchmal angewendet und es funktionierte gut! Aber in mindestens zwei unterschiedlichen Situationen wurde das Bild völlig überbelichtet. Meine Einstellungen (Nutzung der Zeitautomatik) beim letzten Mal: 16 mm Brennweite, Blende 16, ISO-Automatik, auf 1,30 m scharf gestellt. Ich habe eine Canon EOS 700D. Woran kann das denn liegen?
Schöne Grüße
Ulrike

Monika M.

Hallo Karsten,

danke für die ausführliche und gut verständliche Beschreibung.
Es gibt ja die Möglichkeit im Menü den „Bildstil“ auszuwählen. In dem Bildstil kann man
auch die Schärfe, Kontrast, usw. individuell einstellen.
Ich habe bereits durch unterschiedliche Einstellungen versucht herauszufinden, ob das wirklich Einfluss auf die „Schärfe“ in meinem Bild hat. Leider konnte ich bisher keine Unterschiede erkennen.
Ist das eigentlich ein Mehrwert, immer die korrekten Bildstil vorzugeben?

dankbare Grüße
Monika M.

Monika M.

Hallo Karsten,

deine Ausführungen haben mir sehr geholfen, vielen Dank dafür.

Grundsätzlich wäre ich glücklich damit, wenn die Bilder für mich so gut wären, daß ich sie nicht mehr bearbeiten müsste, aber soweit bin ich leider noch nicht. Daher bleibt mir tatsächlich nichts anderes übrig als die Bilder (JPG’s) im Rahmen der Möglichkeiten von „Windows Life Fotogalerie“ zu korrigieren. Ich habe auch noch Photoshop Elements 14 auf dem Rechner, was mich aber schon in mancherlei Hinsicht überfordert. Hier muss ich mich noch mehr reinhängen und Kurse belegen.

Natürlich habe ich mich auch schon mal mit der Nachbearbeitung von RAW’s mit der Kamera-Software von Canon versucht, aber mit mäßigen Erfolg.

Daher strebe ich nachwievor an, die Fotomotive so optimiert aufzunehmen, daß ich mir die Nachbearbeitung ersparen kann.

Mal schauen wie weit ich damit komme. Wenns nix wird, dann bleibt ja noch die VHS o.ä.:-)

Schönes Wochenende und viele Grüße
Monika

Monika M.

Hallo Karsten,

muss jetzt doch noch 2 Verständnisfragen los werden. Kann man in Lightroom auch JPG’s
bearbeiten oder muss es im ein RAW-Format sein?

Gehe ich Recht in der Annahme, daß ich erst Lightroom 6 CC auf meinem Rechner haben muss um den Kurs zu machen?

War kurz auf dem dem Link zur Software, aber da ist LR 6 cc nicht mehr zu erwerben.
Welche Version von LR ist denn jetzt aktuell?

Gruß
Monika

Monika M.

. . .vielen Dank Karsten!

Es ist dir gelungen mich total zu motivieren es einmal zu versuchen mich mit LR zu beschäftigen.
Ich habe mir das bisher nicht wirklich zugetraut. Hat wohl etwas mit meinem fortgeschritten Alter zu tun. :-))
Fühle mich hier total gut aufgehoben und bin sicher meine Lernkurve endlich zu steigern.

Ich kann mich nur wiederholen, Danke, Danke . . .!!!

Monika M.

Ja, in der Tat. Werde nächste Woche das Thema angehen.

Monika M.

Hallo Karsten,

kurze Frage am Rande: Läuft Lightroom auch mit Windows 10?
Arbeite aktuelle noch mit Windows 7, aber der nächste Rechner wird sicher mit „Win10“ bestückt sein.

VG, Monika

Monika M.

Hallo Karsten,

mir gehen immer noch die 1.30 Meter durch den Kopf. So ganz klar ist mir das z.B. bei Landschaftsaufnahmen noch nicht. Da habe ich i.d.R. keinen Punkt der ungefähr 1.30 m vom Blitzschuh entfernt wäre (denke da an weite Flächen/Ebenen usw.).

Wurde bei dem Muster-Bild (Landschaft mit Mauer) die Mauer focusiert?

Danke im Voraus für die Beantwortung.

Monika

Thies

Hallo Karsten,
vielleicht kannst du mir meine Frage auch beantworten. Ich habe mich vor Kurzem das erste mal an die Produktfotografie gewagt. Vom Lichtsetting mal abgesehen habe ich nach Empfehlung im Internet 70mm Brennweite genommen und habe bei einer Vollformat-Kamera Blenden zwischen 11 und 14 gewählt.
Ich habe von vorne-oben fotografiert mit einem Abstand von etwa 1m. Das Objekt liegt dabei auf einem weißen Karton und ich stelle den Focus auf die den Anhänger einer Halskette z.B.. der Abstand zwischen diesem Objekt und dem Ende der Kette (nach oben) liegt bei etwa 15cm. Warum passiert es auch bei einer Blende von f14 noch dass die Kette nach oben hin unscharf wird. Bei dieser Blende würde ich davon ausgehen dass ich noch viel mehr Tiefenschärfe habe. Oder liegt dies an dem liegenden Objekt? Hätte ich die Blende noch weiter schließen sollen. Mit ist dies leider erst bei einigen Objekten im Nachhinein aufgefallen, sonst hätte ich dies sicher noch einmal getestet. Hoffe du kannst mir einen Tipp geben.
Danke im Voraus

Chris

Hallo,
erstmal vielen Dank für die tollen Berichte.
Beim Fokusieren auf ein 1.30m entferntes Objekt kann man es sich, wie ich finde, sehr einfach machen. Ich habe mir hierfür 1.30m Abstand zu meinen Füßen (mit Schuhen) gemessen und halte eben in dieser Höhe die Kamera und stelle manuell meine Schuhe im Sucher scharf. Das fällt mir viel leichter als Objekte im Raum zu finden und 1.30m Abstand zu schätzen.
Viele Grüße

Christa Schulte

die Idee mit den Füßen ist super, kommt bei mir genau hin. Geniale Idee. Werde es ausprobieren.

Rico

Hallo und frohe Weihnachten. Beim drücken des Auslösers wird doch auch die Belichtung gespeichert. Wenn ich auf meine Füße fokussiere und anschließend die Kamera schwenke und abdrücke, müsste das Bild doch falsch belichtet sein, oder? Das Thema beschäftigt mich immer wieder.

Andy

Tolle Ideen hier in dem Bericht , danke .
Was ich noch nicht verstanden habe, ist diese „Unendlichkeit-Skala“ auf dem Objektiv.
Habe mal gelesen , Objektiv auf manuellen Fokus stellen , einfach bis zum Anschlag auf die liegende 8 drehen und schon ist alles scharf . Hmmm, klappt irgendwie nicht . Was mach ich falsch ? Hört sich auch irgendwie zu einfach an 😉
Schöne Ostergrüsse…

Andy

Hallo Karsten …Danke für dein Feedback. Hatte mir fast gedacht, dass da ein Haken ist Wäre auch , wie gesagt , zu einfach …..

Dirk Trampedach

Hallo,
herzlichen Dank für diese inhaltlich super klasse Webseite,
in die ich mich gerade erst einzulesen beginne…
Die 1,30m-Ansage hier war jedenfalls das Tüpfelchen am I,
wonach ich schon länger suche…klasse Tipp, danke!

Beste Grüße,
Dirk

Manfred Weisser

Hallo Karsten,
die 1,30 m kannte ich noch nicht.
Danke!
Manfred

Jochen Staib

Hallo und erst mal großes Kompliment, Deine Seite ist eine große Hilfe für mich, der das Fotografieren weiter ausreizen will.

Nochmal mit den 1,30 m:

Ich würde zuhause die 1, 30 m ausmessen (Abstand Sensor und irgendein senkrecht aufgestelltes Objekt, Brennweite 17 mm) und dann mit der Kantenanhebung manuell darauf scharf stellen. Ein Stativ ist dabei unabdingbar. Dann mit einem feinen wasserfesten stift auf dem Objektiv eine Markierung auf dem Fokusring anbringen (geht bei meinem Sigma 17 70). Das ganze könnte man ja dann auch noch für weitere signifikante Brennweiten machen.

Das sollte doch funktionieren, oder hab ich einen denkfehler?

Viele Grüße
Jochen

Ulrich

Hallo Karsten,

ich habe noch eine Frage. Wenn ich auf 1,30m fokussiere und anschließend den endgültigen Bildausschnitt wähle, kann es sein, dass die Belichtung nicht mehr stimmt. Muss ich im Menü der Kamera daher nur den Autofokus aktivieren und anschließend über den Auslöser die Belichtung messen?
D.h., ich muss in jedem Fall nur die AF-L Messung aktivieren und darf nicht AE-L und AF-L zusammen aktivieren?

Danke und viele Grüße
Ulrich

Marc Anzelini

Hallo
Ich habe eine EOS 70D mit 10-18mm weitwinkel
Wie stelle ich die Bilder in einem kleinen Raum ( Flugzeug Avionik Compartment) scharf. Ich möchte da mit HDR technik arbeiten.
Hab schon mal probiert ist aber nicht überall scharf (Distanz variert zwischen 30cm und 300cm.
Gibt es da ne goldene Regel?

Ulf

Danke für die vielen Tipps. Ich bin – als Neuling – auf der Suche nach den richtigen Einstellungen – im WWW – schon schier verzweifelt.
Jetzt kann ich weiter auf Motivjagd gehen.

ralf weite

Hallo Karsten,
also das mit den 1,30 habe ich soweit verstanden und finde ich super! Nur bei Deiner Aussage das man generell bei Vollformat bis bl.22 gehen kann, das halte ich für etwas zu pauschal. Es hängt doch auch mit den Objektiven und der Kamera zusammen. Oder?
In der Bedienungsanleitung von Kyra und Christian Sänger heißt es, das max. Blende 11-16 ausgereizt werden sollte bei der 5d mark IV. Vg Ralf

Simon Anders

Dieser Artikel hat uns wirklich geholfen bessere Produktfotos mit mehr Schärfe zu produzieren. Da wir ein junges Unternehmen sind und in die Welt des E-Commerce eingestiegen sind, waren wir anfangs von den Anforderungen an Produktfotos überfordert. Doch durch diesen Artikel waren wir in der Lage selbständig ohne Zusatzkosten perfektes Fotos zu machen. Vielen Dank!!

Uwe Hoffmann

Moin Karsten,
ich bin Neueinsteiger und besitzte die Nikon D750 mit:
TAMRON SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD
TAMRON SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD G2
Nun möchte ich aber besonders Landschaften und auch Blumen von vorne bis hinten scharf haben.
Brauche ich dafür unbedingt ein Weitwinkelbjektiv?
Ich habe das Nikon AF-S NIKKOR 18-35mm 1:3.5-4.5 G ED angepeilt.
Kannst du es empfehlen?
Gruß
Uwe Hoffmann

Eva Schläpfer

Hallo Karsten
Ich bin am verzweifeln ? ich probiere schon länger deine Tipps für Landschaftsfotografie (alles scharf von vorn bis hinten) aus. Bei mir will das einfach nicht klappen.
Ich Fotografiere mit der Nikon d750 und das Kitobjektiv 24-85mm 1:3.5-4.5 G
Wenn ich bei 1.30m scharf stelle und dann auf meinem endgültigen Bildausschnitt gehe und das Foto mache ist nichts scharf und das Bild ist unterbelichtet.
Meine Einstellungen
Automatik
Blende 22
ISO Automatik an
ISO Empfindlichkeit 100

Was mache ich falsch??????
Viele Grüsse

Chris

Hallo Karsten,

über die Suche nach Schärfentiefe bin ich auf Deine Seite gestossen.
Du hast es wirklich so einfach erklärt das man es fast nicht glauben kann.
Vielen Dank dafür.
Ich habe gerade den Wechsel von meiner alten EOS 500d auf die EOS RP vollzogen und
habe Probleme mit der Tiefenschärfe.
Erstaunt hat mich die Blende 22 beim Vollformat

Ich habe eine Festbrennweite von 35mm.
Daher kann ich die empfohlenen 24 mm nicht einstellen.
Sehe ich das richtig das meine „1,30 Meter“ bei ca. 1,85 sind ?

Martin Messmer

Auch mathematisch ist’s einfach:
Man möchte z.B. mit einer APS-C-Kamera (max.zul. Zerstreuungskreis-Ø Zo = 0.02mm) mit bestimmtem Objektiv (Brennweite f = 18mm) ab 90 cm (Dn = 900mm) bis ins ∞ Schärfe erzielen (Df = ∞). Vorgehen:
– Fokus liegt in doppelter Distzanz zum Schärfe-Nahpunkt: g = 2 • Dn = 1800mm
– nötige Blende berechnet sich schlicht mit k = f^2/(Zo • g) = 9
Also: Fokus in 1.8m und Blende 9 … und schon kriegt man Schärfe ab 90cm bis ins ∞
Übrigens – ich würde, der Beugungsunschärfe wegen, nie eine Blende über [700 • Zo] wählen, bei APS-C also k(max) = 700 • 0.02 = 14 …
Herzlich – Martin Messmer

Messmer Martin

… dafür ist im Fokus dann mehr Auflösung bei mir 😅 …

Übrigens: um im Hinter- und Vordergrund beste Schärfe zu erzielen (ein Zerstreuungs-Beugungs-Optimum), ist die berechnete Blendenzahl × 1000 × Zo und davon die Wurzel zu rechnen und zu wählen – ein Beispiel dazu:

APS-C (Zo = 0.02mm), f = 24mm, Schärfewunsch ab 2m = Dn =>

Fokus = g = 2 × Dn = 4m = 4000mm;
k = f^2 / (g × Zo) = 7.2

Blende 7.2 also, im Beispiel, für Schärfe ab 2m bis zuhinterst … bei Dn und im Hintergrund herrscht so aber nur sehr knappe Schärfe – und dies exklusive Beugung! Um bei 2m und im Hintergrund bestmögliche (!) Schärfe zu generieren, wählt man als Blendenzahl dieses ko:

ko = Wurzel(k × 1000 × Zo) = Wurzel(7.2 × 20) = 12 …

Mit Blende 12 also ist in diesem Beispiel die Kombination von Zerstreuungs- und Beugungs-Unschärfe optimal, die Schärfe also unschlagbar 😍 …

Würde man k 12, so würde die Beugung schlimmer zu- als die Zerstreuung abnehmen …

😍 Liebe Grüße – Martin

Messmer Martin

:-))
Neinnein – ich stelle die Theorie GAR nicht über die Gestaltung – es geht auch beides: technisch genau arbeiten UND gute Komposition 😉 … und hier ging es in Deinem Artikel ja nun um die Technik … und Du hast natürlich recht: Das Bild an sich ist viel wichtiger als alles Rechnen … ! —

Alles gut, Karsten – ich lasse es gerne einfach so stehen …
DANKE für alles – ganz herzlich — Martin

Maren

Hallo Sven,
danke für die ausführliche Erklärung, meine Frage, ob man mit einer DSLR auch alles scharf kriegen kann ist nun geklärt. Aber das ist ja total aufwendig. Ich wurde jetzt bestärkt darin, dass man alles scharf einfach und gut nur mit einer Profi-Digitalkamera hinkriegt und für Portraits/Makro dann eine Systemkamera oder DSLR.

Werner Birkwald

Das hast du so erklärt,dass sogar ich es verstanden habe.
Vielen Dank dafür.
Werner Birkwald

Dominik Koehler

Lieber Karsten
Herzlichen Dank für diesen genialen Tipp. Genau diese Info habe ich gesucht, denn am liebsten fotografiere ich schöne Landschaften. Leider erkenne ich zurzeit meine Kamera in deinen Angaben nicht wieder, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob auch bei meiner Kamera die 1.3 m der richtige Wert ist. Habe die Panasonic LX15 Edelkompaktkamera mit 1 Zoll Sensor und Brennweite 24-72mm.
Der Schärfentiefenrechner http://digicam-experts.de/schaerfentiefe.php gibt mir bei Brennweite 24 mm und Blende 8 die grösste Schärfentiefe bei Fokussierung auf 6.82 m an. Muss ich hier allenfalls die umgerechnete Brennweite nehmen?

Beste Grüsse,
Dominik

Tobie

Hallo.
Ich mag die Art der Erklärung. Die Beiträge schätze ich sehr.
Mehr mag ich nicht schreiben – dafür umso lieber gleich testen 🙂

Vielen Dank.

Nadja

Hallo, ich habe Ihren Artikel gelesen und muss noch einmal fragen, ob ich das tatsächlich richtig verstanden habe. Wenn ich eine Landschaft fotografieren möchte und ich eine geschlossene Blende benutze, egal welche, dass ich einfach nur auf 1,30 m fokussieren muss um von 60cm bis unendlich alles scharf zu haben?? Egal ob blende 8,16 oder noch geschlossener? Ist das richtig?? Wenn das wirklich so einfach ist, warum rechnet jeder die hyperfokale Distanz aus? Oder habe ich diesen Artikel falsch verstanden? Die extrem geschlossene Blende von 22 würde ich persönlich gar nicht nutzen, wegen der Beugungsunschärfe. Vielleicht antworten Sie mir auf meinen Kommentar. Bin gespannt, denn ich suche schon lange nach der Möglichkeit von vorne bis hinten alles scharf zu haben. Vielen Dank und Liebe Grüße.

Messmer Martin

Hallo Nadja

Ich gehe davon aus, dass Du einen Kleinbildsensor benutzt. Blende 22 ist sehr hoch gewählt. Deine Bedenken bezüglich Beugung sind berechtigt. Das Beugungsscheibchen wird so auf dem Sensor etwa 0.0295mm dick und wirkend wie etwa 0.022mm ‹Zerstreuungskreis›; sprich: mit dieser Blende hast Du dann quasi schon im Fokus nur noch eine einigermaßen gute Schärfe und Auflösung.

Der Rat, die höchstmögliche Blende eines Objektives zu wählen, ist nur schon angesichts dessen, dass bei µ4/3-Kameras bei gewissen Objektiven Blende 22 (!!) möglich ist, absolut praxisuntauglich 🙂 …

Es stimmt schon: Weiteste Schärfentiefe erzielt man theoretisch, will man die Beugung miteinrechnen, bei etwa k ≈ 21/Crop; allerdings ist dann die Auflösung im Fokus nur noch etwa so gut, wie wenn Du mit einem 6.4-Megapixel-Sensor fotografieren würdest … der Beugungsscheibchen-Größe wegen (ca. nach Rayleigh) …

Nicht immer braucht man ja ‹Schärfe› ab 65cm 🙂 Bei manchen Bildern beginnt der Vordergrund erst bei vielleicht 2m. Das Rechnen ist dann nicht kompliziert (sagen wir: KB-Sensor und Brennweite f = 24mm):

Fokus in der doppelten Nahdistanz, also bei 2 x 2m = 4m = 4000mm.

Schon hast Du fokussiert. Die Blende, die Du mindestens einstellen musst, ist dann:

k ≈ f^2 / (g x Zo)

Wobei Zo der maximal-zulässige Zerstreuungskreisdurchmesser ist, ≈ Sensordiagonale / 1500, beim KB also ca. 0.03mm. Also: k ≈ 24^2 / (4000 x 0.03) ≈ 4.8

Möchtest Du die Beugung miteinrechnen, erhöhst Du diese Blende etwa um einen bis zwei Drittel Blendenstufen, also etwa k ≈ 6, einstellbar 6.3 …

Und möchtest Du im weitesten Hintergrund (im ∞) und im Nahbereich (bei 2m) maximal mögliche Schärfe erreichen (ein Beugung-Zerstreuungs-Optimum erzielen), dann wähle folgende Blende ko (‹k-null›), nach der Formel:

ko = √(1000 x Zo x k)

Mit KB-Sensor hier im Beispiel also: ko = √(30 x 4.8) ≈ 12

So hast Du hier statt Blende 22 nur Blende 12 (fast 1.5 Blendenstufen Gewinn!), sehr gute Schärfe und optimale Auflösung im Fokus sowie die bestmögliche Schärfe im Nahbereich sowie im weitesten Hintergrund (also: keine andere Blende als k = 12 würde hier, in diesem Beispiel, einen schärferen Hinter- bzw. Vordergrund – generieren!) …

Dies ist nicht kompliziert! Ich berechne in der Praxis diese Blenden alle in unter 20 Sekunden … Das Fokussieren braucht viel mehr Zeit 🙂 … und das künstlerische In-Szene-Setzen eines Motivs dauert oft noch viel länger …

Liebe Grüße — Martin

Sandra k.

Hallo…
wie schätze ich die 1,30 denn richtig ab? ich bin da kein Meister drin. Ich hab mit derX-m1 einen APS-Sensor, für Landschaftsfotgrafie habe ich immer ein Normalobjektiv (16-50mm) . oder Weitwinkelobjektiv habe ich nicht. (noch nicht). wenn ich jetzt für eine interessantere Bildgestaltung Blumen vor mir mit einem alten Industriegebäude weiter entfernt zusammen von vorne bis hinten scharf abbilden will, dann nach meinem Sensor Blende 16? Man liest manchmal Blende 8 bis 11, das ist dann eher für ein ich sag mal gewöhnlcihes Bild, oder? Soll man dann die Blende vorgeben, oder lieber beides manuell. Danke im Voraus, uter Artikel 😉

Sandra k.

Hallo ich nochmal… womit richtig scharf stellen. Mit Manuellauf den enstprechenden bereich von hand scharf stellen, oder lieber Mehrfeld .,, sorry, aber mit den verschiedenen Fokusmethoden muss ich noch Eins werden. Kontinnuierlich ist ja eher beistark bewegten Motiven…danke

Sandra k.

Nur dass ich es nicht missvestehe, die 1,30 m beziehen sich auf die Entfernung zu meinem Hauptmotiv, also da wo ich stehe, bzw wo ich stehen soll ja, und nicht wenn ich weiter weg davon bin und den Focus auf ein 1,30m entferntes Objekt setze^^ entschuldige, habe soviel gelesen, vermutlich bring ich jetzt was durcheinander – Afs- S.. ist das Spot? Bei mir steht bei den Fokus Methoden: Manuell, Mehrfeld, Vario AF, Kont., und Verfolgung., Spot steht neben Mehrfeld und Integral unter AE Messung. was ist wenn ich eine Katze fotgrafieren will, ein Portrait von ihr machen will, das ist doch dann wieder ein anderer Fall oder? Mit dem Zollstock lol, stimmt, einfache Idee, auf die man manchmal nicht kommt..
danke schonmal. l.g. S.

Sandra k.

PS.: jetzt hatte ich anderswo gelesen, Kontinuerlich bewegt sich mit, bei mir ist aber nur ein kreuz in der Mitte ,und da bewegt sich gar nichts mit, sondern bei „Verfolgung“ was manchmal nicht so klappt. So jetzt wars das auch erstmal^^

Sandra k.

Gut, dann übe ich mal fleißig weiter, wenn was ist, komm ich nochmal wieder^^das mit Spaziergängen und Landschaftsfotos kann ich nur unterstreiichen, das tut mega gut. Die Fotos bisher waren auch gar nicht schlecht, aber manche noch nicht so ganz zufriedenstellend.

Frank D.

Hallo und vielen Dank für die Info, bin genau deswegen wohl auf Deine Seite gelandet. Somit recht eindeutig mit der Brennweite 28mm und Blende 22.
Nun bin ich aber weiter auf das Phänomen der Beugungsunschärfe gestoßen. Hier gibt es ebenfalls Rechner, die mir nun bei meiner Vollformat Sony A7III eine maximale Blende von f11 empfehlen, bevor es hier sichtbare Auswirkungen gibt.
Was hat denn im Gesamtergebnis nun Priorität, um tatsächlich vollständig scharfe Bilder einzufangen?
Riskiere ich weniger Nahbereich mit Blende f11 oder etwas Beugungsunschärfe bei f22??
Praktisch werde ich es wohl testen müssen…
Oder hast Du bereits eine Meinung?
Danke VG Frank

Johanna

Lieber Karsten,
ich denke ich mache alles so wie du beschreibst, aber es klappt einfach nicht. Und zwar will ich ein PopUp fotografieren (so eine Art 3D Karte in der Größe von einem A4 Blatt. Es besteht aus vier hintereinander stehenden Ebenen). Ich habe eine Canon 350D und stelle auf AV und die Blende auf 16. Das Objektiv ist ein 18-55mm Objektiv. Ich stelle es auf 18mm, fokussiere irgendwo in 1,3m und schwenke rüber und löse aus. Das relativ kleine Motiv, weil ich ja nicht reinzoome, ist sehr unscharf. AF-S habe ich nicht, aber das steht One Shot und ich meine das ist dasselbe.
Was ist verkehrt?

Johanna

Vielen Dank! Zumindest hat es mich davon abgehalten es weiter so zu versuchen.
Für mich war die Lösung eine andere Kamera zu nehmen.
Mit der DSLR wurde immer nur eine Ebene scharf.

Jörg

Ich bin heute durch Zufall auf deiner Webseite gestoßen. Ich fotografiere mit der Panasonic Bridge FZ 1000.

Soll ich den Focus auch auf 1,3 m einstellen um alles von vorn bis hinten scharf zu erhalten.

Vielen Dank im Voraus

Jörg

Jörg

Vielen Dank für die schnelle Antwort

Jörg

Ich habe doch noch eine Frage . Du schreibst den Zoom auf 4 mm ( bei einer Kompaktkamera ) einstellen.
Der Zoombereich beträgt 25 – 400 mm. Für die bestmögliche Schärfentiefe müsste ich auf 25 mm einstellen.
Ist das richtig?

Jörg

Danke für deine Hilfe